Finanzausschuss in Wirtschaftskammer Wien bringt ersten Schritt in richtige Richtung

Wesentliche Forderungen des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien (SWV) erfüllt.

Wien (OTS) - Bei der heutigen, vom SWV Wien geforderten, Sondersitzung des Finanzausschusses der Wirtschaftskammer Wien wurden Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Spekulationsverluste gegeben. Die Vorschläge zur zukünftigen Verhinderung von Verlusten bei Veranlagungen wurden positiv aufgenommen.****

Die Richtlinien der Veranlagungen werden überarbeitet

Man hat sich heute darauf verständigt, die derzeit gültige Haushaltsordnung dahingehend zu überarbeiten, dass es endlich klar definierte Rahmenbedingungen für die Veranlagung von Kammergeldern geben wird. Offensichtlich waren die bisher gültigen Regeln nicht ausreichend.

Ein zusätzliches, alle Fraktionen umfassendes, Gremium soll eingerichtet werden

Präsidentin Jank hat in der Sitzung zugesichert, die wesentliche Forderung des SWV Wien nach mehr Transparenz bei millionenschweren Veranlagungen der Wirtschaftskammer Wien zu erfüllen. Im Rahmen eines breit angelegten Gremiums, dem alle Fraktionen angehören sollen, werden in Zukunft sämtliche Veranlagungen der Wirtschaftskammer Wien erörtert. "Dieses wichtige Zugeständnis sehe ich auch als Schritt in Richtung mehr Demokratie in der Kammer!", so SWV-Präsident Fritz Strobl.

Gelder der Fachgruppen und Sparten sind nicht betroffen

Die Ereignisse der letzten Wochen führten zu einer massiven Verunsicherung unter zahlreichen Kammermitgliedern und Funktionären, sodass beim SWV die Telefone heiß liefen. Im Rahmen der heutigen Debatte versicherte die Kammerpräsidentin, dass von den Spekulationsverlusten weder Vermögen der Fachgruppen noch der Sparten betroffen sei.

Keine Provisionen geflossen

Sowohl Kammerdirektor Wollinger als auch Präsidentin Jank versicherten, dass im Rahmen der Veranlagungen keinerlei Provisionen geflossen seien. Diese bis zuletzt im Raum gestandenen Fragen wurden damit zufriedenstellend beantwortet.

"Es hat sich gezeigt, dass der vom SWV Wien geforderte "Untersuchungsausschuss" notwendig war, um Licht ins Dunkel der Angelegenheit zu bringen. Wichtigstes Ziel ist es, in Zukunft Finanzverluste aus Veranlagungen zu vermeiden.", schloss Strobl. (sk)

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