- 22.06.2011, 12:45:33
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6,7 Millionen Euro Bundesförderung für Kärntner Siedlungswasserwirtschaft sicher gestellt
LR Prettner: Wichtige Investitionen für Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in den Regionen - Protestschreiben gegen drohende Kürzungen an BM Fekter beschlossen
Klagenfurt (OTS/LPD) - In der Vergabesitzung der
Siedlungswasserwirtschaft in Wien konnten heute, Mittwoch, für 27
Projekte der Abwasserentsorgung und Wasserversorgung in Kärnten
Förderungsmittel des Bundes in der Höhe von insgesamt 6.728.385 Euro
sichergestellt werden. Die Wasserwirtschaft biete in Kärnten ein
enormes Potential zur Arbeitsplatz- und Wirtschaftsbelebung, betont
Wasserwirtschaftslandesrätin Beate Prettner, die sich bei ihrem
Vorgänger und jetzigen Mitglied der Hauptkommission der
Siedlungswasserwirtschaft, Landtagsabgeordneten Reinhart Rohr, für
seinen Einsatz bedankt.
Wie Rohr mitteilt, wurde heute von der Kommission auch ein
einstimmiges Protestschreiben an Finanzministerin Maria Fekter gegen
ab 2014 drohende Einsparungen im Bereich der
Siedlungswasserwirtschaft verabschiedet. "Damit macht die Kommission
deutlich, dass wir es nicht hinnehmen, dass durch Kürzungen wichtige
Projekte ab 2014 nicht realisiert werden können, weil die notwendigen
Bundesfinanzierungsanteile fehlen. Die benötigten und auch in der
Vergangenheit gewährten Mittel müssen auch in Zukunft zur Verfügung
gestellt werden, um die Gefahr einer letztendlich mit Mehrbelastung
für die Bevölkerung verbundenen Zwischenfinanzierung abzuwenden", so
Rohr.
Neben zehn Anträgen für private Kleinabwasserbeseitigungs- und
Einzelwasserversorgungsanlagen wurden heute 17 Anträge für kommunale
Kanalbaumaßnahmen (11) und Wasserversorgungsanlagen (6) genehmigt.
"Die Investitionskosten dieser 17 Projekte betragen 20,57 Millionen
Euro, wovon 18,36 Millionen Euro auf Maßnahmen der kommunalen
Abwasserentsorgung und 2,21 Millionen Euro auf die kommunale
Wasserversorgung entfallen", gibt Prettner bekannt. Durch diese
Investitionen in Oberdrauburg, Völkermarkt - Jaunfeld, St. Kanzian,
Preitenegg, Guttaring, Feistritz ob Bleiburg und Mallnitz sei es
möglich, Kärntens heimische Bauwirtschaft durch Aufträge der
öffentlichen Hand nachhaltig zu beleben und wichtige Arbeitsplätze zu
sichern und neu zu schaffen, betont Prettner die Wichtigkeit der
geplanten Projekte für Kärnten.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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