Leopold Kunschak-Pressepreise 2011 an Aigelsreiter und Trost

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Hannes Aigelsreiter, Leiter der ORF-Radio-Innenpolitik, und Ernst Trost, Redakteur der Kronen Zeitung, wurden heute, Dienstagnachmittag, im Empfangssalon des Parlaments mit den Leopold Kunschak-Pressepreisen 2011 ausgezeichnet. Die Überreichung der Preise erfolgte durch Vizekanzler Außenminister Dr. Michael Spindelegger, der auch eine Festrede hielt, und dem Vorsitzenden des Kuratoriums des Leopold Kunschak-Preises, Präsident Dr. Werner Fasslabend. Unter den zahleichen Festgäste begrüßte Fasslabend die Innenministerin und gf. ÖAAB-Bundesobfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner, Klubobmann Abg. Karlheinz Kopf, Ehrenobmann Alois Mock, ÖVP-Generalsekretär Mag. Johannes Rauch sowie ÖAAB-Generalsekretär Lukas Mandl und die Wiener ÖVP-Chefin Christine Marek. Die Würdigung der Preisträger erfolgte durch Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, Vorsitzender der Wissenschaftlichen Begutachtungskommission.

Vergeben werden die Preise im Gedenken an den christlichen Gewerkschafter und ersten Nationalratspräsidenten der Zweiten Republik, Leopold Kunschak. "Er war ein Mann, der immer an Ausgleich und Prinzipientreue gedacht hat", so Fasslabend.

Pressepreisträger Ernst Trost sei ein "echter Historiker", erinnerten Fasslabend und Mazal an dessen Bücher wie beispielsweise "Das blieb vom Doppeladler" sowie seine Unzahl an Artikeln wie etwa über den Papst oder Olympische Spiele. Hannes Aigelsreiter sei eine der "herausragendsten journalistischen Persönlichkeiten dieses Landes", so Fasslabend weiter. Seine Aufgabe als innenpolitischer Berichterstatter und Ressortleiter sieht er "neugierig, unabhängig, hart aber fair". "Gut recherchiert und auf den Punkt gebracht - mit dieser professionellen Einstellung kämpft er gegen jede ex- und interne Einmischung in die Souveränität", so Mazal über den Preisträger Aigelsreiter.

Neben den beiden Pressepreisen wurden auch zehn Kunschak-Wissenschaftspreise vergeben, wobei diesmal sogar, wie Fasslabend hervorhob, eine Frauenquote von 50 Prozent erreicht wurde. Die Wissenschaftspreise erhielten: Mag. Dr. Susanne Baumann, Dipl.Päd. univ. Dr. Oliver Bertsche, Dr. Thomas Mikhail, Univ.-Prof. Dr. Katharina Pabel, Mag. Dr. Albert Posch, LL.M, Mag. Dr. Christiane Rille-Pfeiffer, Priv.-Doz. Mag. Dr. Florian Schuhmacher, LL.M., Mag. Dr. Sonja Strohmer, MMMag. Dr. Paul R. Tarmann und Mag. Dr. Angela Wegscheider.

"Demokratie lebt von Bürgern, die sich engagieren", wies Mazal auf die beiden Anerkennungspreise für den ehemaligen Banker Prof. Dr. Herbert Kaspar, der sich in verschiedenen meinungsbildenden Organen engagiert, und Mag. Dr. Rita Kiss für ihre umfassende philosophische Dissertation.

Mit den Kunschak-Preisen werden Arbeiten auf den Gebieten der Wissenschaft und der Publizistik gewürdigt, die das Verständnis für die Grundlagen und das Wesen der Demokratie, für das friedliche Zusammenleben der Völker, für die Tradition und Aufgabe der christlichen Arbeitnehmerbewegung oder für das Zusammenwirken und den Interessensausgleich zwischen den Sozialpartnern fördern. (Fortsetzung)

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