- 20.06.2011, 14:03:34
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FPÖ-Themessl: Sonntagsöffnung führt nicht zu mehr Kaufkraft und Umsatz
Neuverteilung der Umsätze wäre die Folge - und das zu Ungunsten der Kleinbetriebe; Notwendigkeit von Ruhepausen und Familientagen
Wien (OTS) - FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. Bernhard Themessl wirft
in die aktuelle Debatte zur Sonntagsöffnung im Handel ein klares
"Nein zum Manchesterliberalismus und damit nein zu einer Extremform
des wirtschaftlichen Liberalismus" ein. Die Landeshauptleute hätten
genügend Möglichkeiten und Instrumente die jetzige gesetzliche
Regelung des Landesöffnungszeitengesetzes entsprechend den
Notwendigkeiten zu adaptieren bzw. zu verordnen.
Eine Sonntagsöffnung würde große Handelsketten gegenüber
Inhabergeführten Kleinbetrieben, die den Großteil der
Handelslandschaft ausmachen, bevorzugen, so Themessl. "Die Inhaber
von kleineren Handelsgeschäften können nicht rund um die Uhr im
Geschäft stehen, auch angesichts der Vielzahl von staatlichen
Bürokratieaufgaben die zu erfüllen sind." Zudem würde eine
Sonntagsöffnung auch jene Handelsgeschäfte benachteiligt, die nicht
in Kernzonen angesiedelt sind.
Themessl betont außerdem die Notwendigkeit von Ruhepausen und
Familientagen, welche gerade auch in einer immer stressiger werdenden
Zeit unabdingbar seien.
Ein weiterer Aspekt sei, dass durch eine Sonntagöffnung von
Shopping-Centern die Innenstadtkerne weiter ausgehöhlt würden, sagt
Themessl und hält abschließend fest: "Der Politik beziehungsweise den
Befürwortern muss auch klar sein, dass eine Sonntagsöffnung nicht zu
mehr Kaufkraft und Umsatz führt sondern lediglich eine Neuverteilung
der Umsätze bringt und das zu Ungunsten der Kleinbetriebe."
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