- 17.06.2011, 14:05:00
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ÖH: Infokampagne des BMWF kann nicht über ursprüngliche Intention hinwegtäuschen
Studierende sollen Möglichkeit der Mehrfachanmeldung nutzen
Wien (OTS) - "Es ist erfreulich, dass das Ministerium - wenn auch
reichlich spät - erkannt hat, dass es notwendig ist,
StudienanfängerInnen über die verpflichtende Voranmeldung zu
informieren", sagt Mirijam Müller, ÖH-Generalsekretärin. "Die
Kampagne kann dennoch nicht über die ursprüngliche Intention hinter
der neuen Regelung hinwegtäuschen: Sie wurde in der Hoffnung
eingeführt, dass möglichst viele Studierende die Frist "verschlafen"
und damit die ohnehin bereits zu niedrigen StudienanfängerInnenzahlen
weiter sinken", so Müller weiter.
"Dass die verpflichtende Voranmeldung der Orientierung diene, wie vom
Wissenschaftsminister behauptet, ist völlig absurd. Unterstützung für
angehende Studierende kann nur eine unabhängige und objektive
Beratung leisten - wie die Studien- und MaturantInnenberatung der
ÖH-BV", erklärt Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam. "Für die
Studierenden ist die plötzlich verpflichtende Voranmeldung, die auch
für Studienwechsel und Masterstudien gilt, eine reine Schikane",
ärgert sich Wallerberger.
"Die behauptete bessere Planbarkeit für die Universitäten ist durch
die neue Regelung nicht gegeben. Studierende, die sich noch nicht für
ein Studium entschieden haben, werden sich für mehrere
Studienrichtungen, auch an mehreren Universitäten voranmelden", sagt
Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam. "Wir empfehlen allen
StudienanfängerInnen ausdrücklich, die Möglichkeit der
Mehrfachanmeldung zu nutzen, um genügend Zeit für eine endgültige
Entscheidung zu haben und sich nicht frühzeitig Türen zu
verschließen", so Maurer abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Pia Kranawetter, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at
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