- 16.06.2011, 14:33:43
- /
- OTS0241 OTW0241
Gahr: Ziel ist einheitliches Polizeinotrufsystem mit neun Landesleitstellen
ÖVP-Rechnungshofsprecher: 9 statt 105 Notrufstellen, um System zu optimieren
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Rechnungshof gibt uns in seinem Bericht
zum Polizeinotruf konkrete Vorschläge, um das Notrufsystem in
Österreich zu optimieren und auf den aktuellsten Stand der Technik zu
bringen und gibt einen guten Einblick über den digitalen
Funknetzaufbau. Derzeit gibt es 105 Notrufstellen, davon 13
städtische, 83 über die Bezirke und neun Landesleitstellen. Ziel muss
es ein, österreichweit ein einheitliches Polizeinotrufsystem mit neun
Landesleitstellen umzusetzen. Das sagte heute, Donnerstag,
ÖVP-Rechnungshofsprecher Hermann Gahr anlässlich der Debatte des
Rechnungshofberichts im Plenum des Nationalrats.
Der Bericht zeigt aber auch deutlich auf, dass es bei der Verwendung
der Notrufnummern oft zu Missbrauch kommt: Nur 20 bis 25 Prozent
aller Anrufe seien tatsächliche Notrufe. Unterschiede gebe es auch in
den Ländern. Bisher funktioniere das Notrufsystem über die
Landesleitzentralen nur in Vorarlberg und in Wien. Bundesländer wie
Salzburg und Tirol befinden sich in der Umsetzung, und in
Oberösterreich gebe es derzeit Verhandlungen darüber. "Erst wenn wir
flächendeckend über ein vereinheitlichtes Notrufsystem verfügen, kann
es den Menschen auch bestmöglich helfen", so der ÖVP-Abgeordnete.
An den Empfehlungen des Rechnungshofes werde nun gearbeitet. Neben
einer zentralen Leistelle, die alle Notrufe aufnimmt, soll es
aussagekräftige Kennzahlen geben, eine Reduzierung der Wartezeiten
bei den Notrufen und eine optimale Einsetzung der Personalressourcen.
Wichtig sei auch die Einbindung von Sicherheitskräften, um die
Sicherheit zu gewährleisten.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPK






