- 16.06.2011, 12:11:18
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ÖH: Unis sollen zivilen Ungehorsam bei Voranmeldung leisten
TU Wien geht mit gutem Beispiel voran
Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft fordert
alle Universitäten auf, die Voranmeldung für StudienanfängerInnen
nicht verpflichtend durchzuführen. "Es kann nicht sein, dass Tausende
erst ein Semester später zu studieren beginnen können, weil das
Wissenschaftsministerium eine Nicht-Informationspolitik zur
Voranmeldung bis 31.8. fährt. Betroffen sind alle, die ein Studium
neu beginnen - also auch jene, die ihr Studium wechseln, ein
Masterstudium beginnen, oder auf eine andere Universität wechseln
wollen", sagt Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam.
"Die TU Wien geht mit gutem Beispiel voran und macht bei der
schikanösen neuen Regelung nicht mit", zeigt sich Mirijam Müller,
ÖH-Generalsekretärin, erfreut. "Die Universität für Bodenkultur
empfiehlt allen StudienanfängerInnen, sich für alle in Frage
kommenden Studienrichtungen voranzumelden - auch das ist zu
begrüßen", so Müller weiter.
"Wenn die Regierung den Universitäten und den StudienanfängerInnen
derartig schwachsinnige Gesetze aufbrummt, bleibt nur mehr das Mittel
des zivilen Ungehorsams", sagt Thomas Wallerberger vom
ÖH-Vorsitzteam. "Die Universitäten müssen sich mit den Studierenden
gemeinsam zur Wehr setzen", so Wallerberger abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Georg Garstenauer, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at/
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