ÖH: Unis sollen zivilen Ungehorsam bei Voranmeldung leisten

TU Wien geht mit gutem Beispiel voran

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft fordert alle Universitäten auf, die Voranmeldung für StudienanfängerInnen nicht verpflichtend durchzuführen. "Es kann nicht sein, dass Tausende erst ein Semester später zu studieren beginnen können, weil das Wissenschaftsministerium eine Nicht-Informationspolitik zur Voranmeldung bis 31.8. fährt. Betroffen sind alle, die ein Studium neu beginnen - also auch jene, die ihr Studium wechseln, ein Masterstudium beginnen, oder auf eine andere Universität wechseln wollen", sagt Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam.

"Die TU Wien geht mit gutem Beispiel voran und macht bei der schikanösen neuen Regelung nicht mit", zeigt sich Mirijam Müller, ÖH-Generalsekretärin, erfreut. "Die Universität für Bodenkultur empfiehlt allen StudienanfängerInnen, sich für alle in Frage kommenden Studienrichtungen voranzumelden - auch das ist zu begrüßen", so Müller weiter.

"Wenn die Regierung den Universitäten und den StudienanfängerInnen derartig schwachsinnige Gesetze aufbrummt, bleibt nur mehr das Mittel des zivilen Ungehorsams", sagt Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam. "Die Universitäten müssen sich mit den Studierenden gemeinsam zur Wehr setzen", so Wallerberger abschließend.

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