Johanna Mikl-Leitner: Für die Integration kommt den Kindergärten eine Schlüsselfunktion zu

Die Umsetzung des Vorschlags von Sebastian Kurz ist eine Chance für die Länder, Kindergärten vormittags gratis und nachmittags sozial gestaffelt kostenpflichtig anzubieten, so Mikl-Leitner

Wien (OTS) - "Sebastian Kurz hat die Tür in die richtige Richtung aufgestoßen. Kinder, die es aufgrund ihrer sprachlichen Schwächen brauchen, sollen nicht nur ein Gratis-Kindergartenjahr bekommen, sondern zwei. Je früher die Sprachförderung beginnt, desto eher kann die Integration gelingen. So bekommen Kinder mit Migrationshintergrund die Chance, sich durch Bildung und Arbeit etwas aufzubauen. Der ÖAAB hatte in seinem Bildungskonzept schon vor mehr als einem Jahr einen Schwerpunkt auf die Sprachförderung gelegt. Ausreichende Sprachkenntnisse sind unabdingbare Voraussetzungen für Bildungschancen und sozialen Aufstieg", so BM Mag. Johanna Mikl-Leitner, Bundesobfrau des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes ÖAAB in der ÖVP.****

"Aus meiner Erfahrung als Familienlandesrätin weiß ich, wie wertvoll ein solches zweites Gratis-Kindergartenjahr für jene Kinder ist, die es brauchen. Eine Umsetzung dieses Vorschlags ist realistisch. Das sinnvolle und finanziell machbare Modell aus Niederösterreich, wo der Kindergarten am Vormittag bereits seit Jahrzehnten gratis ist und somit 99 Prozent aller 5-6-Jährigen den Kindergarten besuchen, ist auch für andere Bundesländer, die das wollen, umsetzbar. Ebenso gibt es hier ein Modell für einen sozial gestaffelten kostenpflichtigen Kindergartenbesuch am Nachmittag, das nachahmenswert ist. Die Kosten für einen Besuch des Kindergartens am Nachmittag belaufen sich auf maximal 80 Euro", so Mikl-Leitner.

"So kann eine qualitativ hochwertige und flexible Betreuung, die sich an den Bedürfnissen der Kinder und am Bedarf der Eltern orientiert, gewährleistet werden. So wird auch in unseren Kindergärten Integration möglich. Und für die Integration für Kinder mit Migrationshintergrund kommt den Kindergärten eine Schlüsselfunktion zu", so die ÖAAB-Bundesobfrau.

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