- 07.06.2011, 12:05:54
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Haubner: FLAF-Evaluierung dringend notwendig
Arbeitgeber tragen bereits den Großteil der Finanzierung
Wien (OTS) - Die von Minister Reinhold Mitterlehner gestartete
Evaluierung des FLAF ist auf Grund des steigenden Defizits dringend
notwendig geworden. Bereits jetzt zahlen die Arbeitergeber 84% der
Beiträge und finanzieren damit die teure Gesamtstruktur des FLAF
sowie einen sehr breit gefächerten Leistungskatalog. Die in den
vergangenen Jahren entstandene Differenz zwischen den einzahlenden
Arbeitgebern und den Leistungen, die über den FLAF abgerechnet
werden, erfordern schnellstmöglich eine Strukturreform um die
Finanzierung langfristig sichern zu können. "Es kann nicht sein, dass
der größte Anteil des FLAF aus Arbeitsgeber-Beiträgen finanziert
wird, und permanent ressortfremde Leistungen wie z.B. die
Mutter-Kind-Pass-Untersuchung abgerechnet werden. Bevor also über
eine Beitragserhöhung diskutiert wird, sollte der FLAF auf neue Beine
gestellt und neu strukturiert werden", so Abg.z.NR Peter Haubner,
Generalsekretär des Wirtschaftsbundes, zur aktuellen Diskussion über
das Defizit des FLAF von mehr als 3 Mrd. Euro.
"1/4 der Gesamtausgaben des FLAF betrifft familienfremde Leistungen,
die anderen Ressorts zuzurechnen sind. Es ist nicht einzusehen, warum
die Arbeitgeber immer mehr zahlen soll um die eigentlich dafür
zuständigen Ressorts zu entlasten. Nur 5 von 20 Leistungsbereichen
sind überhaupt der klassischen Familienpolitik zurechenbar. Der
Wirtschaftsbund begrüßt und unterstützt die Initiative von Minister
Mitterlehner daher nach vollen Kräften", bekräftigt Abg.z.NR Peter
Haubner abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse
Tel.: +43 (0)1 505 47 96 - 42
mailto:[email protected]
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