- 07.06.2011, 09:12:18
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Beachtliche Steigerungsraten in Kärntner Baubranche
LH Dörfler: Bauwirtschaft in Kärnten entwickelt sich sehr erfreulich - Kärnten belegt im Bundesländervergleich mit Plus von 13,6 Prozent zweiten Platz
Klagenfurt (OTS/LPD) - Nach der schwierigen Entwicklung im
vergangenen Jahr hat sich die Kärntner Baukonjunktur in den Monaten
Jänner und Februar erholt. Dies teilt heute, Dienstag,
Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit. Wie die Zahlen der Statistik
Austria belegen, konnte in Kärnten der Produktionswert am Bau um zehn
Prozent gesteigert werden, im Februar lag der Wert sogar um 16,8
Prozent höher als im Vorjahr. "Im Gegensatz zum Bundesschnitt, der
beim Produktionswert ein Minus von 1,2 Prozent hinnehmen muss,
entwickelt sich die Bauwirtschaft in Kärnten sehr erfreulich. Dies
belegen auch die Beschäftigtenzahlen der Baubranche im heurigen
Frühjahr, die steil nach oben weisen", so Dörfler. Von dieser klaren
Belebung der Bauwirtschaft ist auch für die Folgemonate auszugehen.
Besonders erfreulich hat sich der Sektor Hochbau im Feber 2011
entwickelt. Kärnten kann auf ein Plus von 29,8 Prozent verweisen,
österreichweit gab es lediglich eine Steigerung von 4,8 Prozent.
Ebenso stabilisiert hat sich der Tiefbau, der zuletzt eine
krisenhafte Entwicklung mitgemacht hat. Mit einem Plus von 1,2
Prozent im Feber erholt sich auch dieser Bereich langsam, während der
Österreichschnitt mit einem Minus von 10,4 Prozent gegenüber Kärnten
noch weit nachhinkt.
"Im Vergleich der Bundesländer belegt Kärnten mit einem Plus von
13,6 Prozent in der Bauwirtschaft den erfreulichen zweiten Platz",
fasst Dörfler zusammen. Im Gegensatz zu diesem positiven Kärntner
Ergebnis gibt es in Salzburg einen dramatischen Rückgang der
Bauwirtschaft von 22,7 Prozent, in Vorarlberg ein Minus von 18,7
Prozent und in Niederösterreich ein Minus von 14,8 Prozent.
"Dass sich die Kärntner Bauwirtschaft wieder gut entwickelt,
lässt sich u.a. auf unsere Infrastruktur- und Energiegroßbaustellen,
wie den Bau des Koralmtunnels bzw. des Pumpspeicherkraftwerk Reißeck
II, oder aber auch auf die erfreuliche Wohnbaupolitik des zuständigen
Landesrates Christian Ragger zurückführen", freut sich Dörfler, der
bestrebt ist, die Bauwirtschaft und Baubranche auch weiterhin massiv
zu unterstützen. Die Offensive "Kärnten baut" sei schon in den
letzten Jahren ein Leistungsträger der Wirtschaft und des
Arbeitsmarktes in unserem Bundesland gewesen und soll diese Funktion
auch weiterhin inne haben.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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