- 03.06.2011, 17:22:14
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WKÖ-Gleitsmann: Pensionssystem - Belohnungen für längeres Arbeiten sind immer besser als Strafen
Rahmenbedingungen für Unternehmer verbessern, um die Beschäftigung Älterer und erfahrener Mitarbeiter zu erleichtern
Wien (OTS/PWK398) - Erfreut zeigt sich Martin Gleitsmann, Leiter
der WKÖ-Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit, über die klaren
Worte von Andreas Khol, Präsident des Seniorenbundes. Dieser hat in
einer Presseaussendung klargestellt, dass Belohnungen für längeres
Arbeiten immer besser sind als Strafen.
Ziel muss es sein ältere Arbeitnehmer länger im Betrieb zu halten.
So sind insbesondere die Rahmenbedingungen für Unternehmer zu
verbessern, um die Beschäftigung Älterer und erfahrener Mitarbeiter
zu erleichtern. Wir müssen wegkommen vom - leider allzu oft
vorherrschenden - "Pensionsdenken", hin zu einem System, in dem die
Arbeit als bestimmender Faktor gewertet wird. Die Einführung der
"Senior-Pools beim AMS", der Ausbau von gesundheitsfördernden
Elementen, Eingliederungsbeihilfen, Zuschüsse für Dienstgeber bei
Weiterbeschäftigung gesundheitlich eingeschränkter Arbeitnehmer sowie
proFitness, das Projekt der WKÖ für betriebliche
Gesundheitsförderung, sind dafür wichtige Maßnahmen.
"Zusätzlich ist es unumgänglich die Weichen im Pensionssystem
selbst neu zu stellen", betont Gleitsmann. Hauptverantwortlich für
die österreichische Frühpensionitis ist nach Gleitsmann das
Pensionssystem, das Arbeitnehmern und Unternehmen immer noch falsche
Anreize für einen vorzeitigen Pensionsantritt gibt, wie z.B. die
"Hacklerregelung", versicherungsmathematisch unzureichende Abschläge
und zu geringe Anreize für längeres Arbeiten. (AC)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit
Dr. Martin Gleitsmann
Tel.: +43 (0)5 90 900 4286
E-Mail:[email protected]
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