- 03.06.2011, 12:18:25
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ÖH zu STEOP Neu: Rausprüfen statt Orientierung
ÖH fordert Lehrende zum Ungehorsam auf
Wien (OTS) - Die Studieneingangs- und Orientierungsphase Neu
bringt eine Vielzahl neuer Hindernisse für Studierende an
Universitäten - z.B. die Reduktion der Zahl der
Prüfungswiederholungen auf eine, fakultativ zwei Wiederholungen. Dazu
Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der Bundesvertretung der
Österreichischen HochschülerInnenschaft: "Die STEOP Neu dient nicht
der Orientierung, sondern nur zum Rausprüfen. Vor allem jene Unis,
die den dritten Prüfungsantritt nicht einrichten, bekennen sich zum
Rausprüfen und damit zum gewollten Loswerden von Studierenden", so
Maurer weiter.
"Die STEOP Neu bringt weitere Verschlechterungen und eine weitere
Verschulung der ohnehin bereits verpfuschten Bologna-Studienpläne.
Die neuen Voraussetzungsketten verunmöglichen außerdem ein rasches
Studium und werden zu weiteren Studienzeitverzögerungen führen",
ärgert sich Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam.
"Es ist eine Zumutung, die Universitäten zu zwingen, in so kurzer
Zeit die Studienpläne wieder über den Haufen zu werfen. Der
STEOP-Murks ist eine Schikane für die Studierenden wie für die
Universitäten", so Mirijam Müller, ÖH-Generalsekretärin. "Die ÖH
fordert die Lehrenden zum Ungehorsam auf - sie sollen die
Voraussetzungsketten nicht beachten und den Studierenden mehr
Prüfungsantritte ermöglichen", so das Vorsitzteam unisono.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Georg Garstenauer, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at/
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