- 03.06.2011, 11:59:42
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"Sag Ja zur Lösung, sag Ja zu Kärnten"
LH Dörfler und Kärntner Persönlichkeiten unterstützen massiv Teilnahme und Ja-Stimme an landesweiter Befragung zur Ortstafellösung
Klagenfurt (OTS/LPD) - "Sei auch Du Teil der historischen
Ortstafellösung 2011. Stimm\x{2588} ab und sei dabei! Sag Ja zur Lösung, sag
Ja zu Kärnten" - ganz im Sinne dieses Slogans bittet Landeshauptmann
Gerhard Dörfler die Kärntnerinnen und Kärntner an der landesweiten
Befragung in der kommenden Woche bis zum 17. Juni 2011 teilzunehmen.
Dabei wird er von vielen Persönlichkeiten, die für die
Ortstafellösung und für ein klares Ja bei der Briefwahl stehen,
unterstützt.
Heute, Freitag, hat der Landeshauptmann in einer Pressekonferenz
gemeinsam mit Gastronom Stefan Breznik, Bgm. Franz Josef Smrtnik,
Unternehmerin Marina Aichlseder und Landtagspräsident a. D. Jörg
Freunschlag dafür geworben. Alle Unterstützer unterstrichen die
Wichtigkeit dieser Wahl und sagten, dass sie in ihrem Freundes- und
Bekanntenkreis klar Stimmung für die Teilnahme und für ein Ja zur
Befragung machen wollen.
Wie Dörfler sagte, sei es ihm wichtig gewesen, Persönlichkeiten aus
allen Bereichen, von Gesellschaft, Wirtschaft bis Politik, zu finden.
Wichtig sei ihm, das parteiübergreifende, persönliche Miteinander zu
signalisieren. Zur Befragung sagte Dörfler, dass die politische
Lösung auch von den Menschen mitgetragen werden solle. Nun solle
nämlich ein "Buch des Miteinanders" beginnen, die historische
Einigung sei ein Schlussstrich, aber vor allem auch ein Beginn für
eine neue Zukunft und eine gute Nachbarschaftspolitik.
Landtagspräsident a. D. Jörg Freunschlag, Unternehmerin Marina
Aichlseder, Gastronom und Touristiker Stefan Breznik und Eisenkappels
Gemeindechef Franz Josef Smrtnik zeigten sich froh über die erzielte
Einigung und dankten allen Verhandlern und insbesondere dem
Landeshauptmann.
Freunschlag sagte, dass die ungelöste Frage eine große Belastung
dargestellt habe. Er habe sich dreißig Jahre lang mit dem
Ortstafel-Thema befasst. Nun erfolge die Entscheidung zur richtigen
Zeit und sie schaffe neue Möglichkeiten für Kärnten. Mit der
Befragung soll auch die Freude darüber zum Ausdruck kommen. Jetzt
erfolge eine Befreiung von einer schweren politischen Hypothek. Die
Briefwahl bedeute ein wichtiges Signal nach außen und an ihr
teilzunehmen, sei eine Verpflichtung. Das sei man dem Land schuldig,
so Freunschlag.
Auch Aichlseder meinte, dass das Image des Landes sehr gelitten habe,
umso wichtiger sei es nun, ein positives Signal zu setzen.
Breznik erwähnte die vielen insbesondere kulturellen Erfolge in
Bleiburg, die gemeinsam erzielt werden konnten und worauf man stolz
sei. Nur das Miteinander sei eine große Chance für alle.
Von einer großen Chance für Südkärnten sprach auch Bürgermeister
Smrtnik. Mit der Lösung sei eine große Last abgefallen. Sie bilde nun
das Fundament für ein positives Miteinander und für ein gutes Klima
in ganz Kärnten. Smrtnik hat übrigens auch seine Teilnahme und sein
Ja in slowenischer Sprache ausgedrückt.
Weitere offizielle Unterstützer (auch mittels einer
Inseratenkampagne) für die Teilnahme und für das Ja bei der Briefwahl
sind: Bgm. Christian Scheider (Klagenfurt), Bgm. Simon Maier (Bad St.
Leonhard), Bgm. Franz Richau (Rosegg), Touristiker Erwin Berger
(Feuerberg, Gerlitzen), Edelbrenner Wolfram Ortner, Casino-Direktor
Othmar Resch, Franz Mlinar (Mahle-Aufsichtsrat), Gerhard Herbst
(KAB-Mitglied), Europaparlamentarier Andreas Mölzer,
Trachtenunternehmer Max Strohmaier, Dirndl- und Salamikönigin Melanie
Kräuter, Unternehmer Erwin Soravia. Der Landeshauptmann ersucht alle
um ein klares Ja, denn die landesweite Befragung solle zur starken
"Volkszustimmung" werden.
Nähere Infos auf www.ktn.gv.at
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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