GSK bekämpft Mangel an medizinischen Fachkräften in der Vierten Welt

Projekte mit AMREF, CARE und Save the Children, Re-Investition von 20% der in der Vierten Welt erzielten Gewinne, Bessere Grundversorgung durch mehr medizinisches Personal

Wien (OTS) - GlaxoSmithKline hat sich im Jahr 2010 freiwillig dazu verpflichtet, 20 % der in den ärmsten Ländern der Welt erzielten Gewinne in lokale Programme zur Verbesserung der medizinischen Versorgung zu investieren. Eine der geplanten Initiativen ist die Unterstützung von Medizinfachkräften vor Ort, um auf diesem Weg die Basis für eine bessere medizinische Versorgung der Bevölkerung zu schaffen. Dazu hat GSK im Mai 2011 Partnerschaften mit drei führenden NGO's gegründet: AMREF in Ost- und Südafrika, Save the Children in Westafrika und CARE International UK im Asien-Pazifik-Raum.
Aktuell liefert GSK medizinische Produkte in 37 von 48 Ländern der Vierten Welt. Von den dort erzielten Gewinnen werden mehr als 4 Mio. Euro in die Infrastruktur vor Ort reinvestiert, mindestens 11.500 Euro pro Land.

Der chronische Mangel an qualifiziertem medizinischem Personal ist die größte Herausforderung für das Erreichen der Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (UN Millennium Development Goals, kurz MDG:
http://www.unric.org/html/german/mdg/index.html).

Entsprechend geschultes und richtig unterstütztes medizinisches Personal vor Ort kann jedoch die medizinische Grundversorgung und in Folge die Gesundheit der Bevölkerung verbessern, allen voran die von Müttern und Kindern. Als Beispiel: nur eine einzige voll ausgebildete und geförderte Fachkraft kann bis zu 5000 Kinder pro Jahr erreichen, sei es durch effektive Behandlung oder durch Aufklärung über verbreitete Kinderkrankheiten wie Lungenentzündung, Durchfall, Malaria oder akute Unterernährung.

Andrew Witty, CEO von GSK: "In allen Ländern, in denen wir vertreten sind, engagieren wir uns für einen verbesserten Zugang zu Medizin. 2010 haben wir eine eigene Abteilung gegründet, um den Zugang zu unseren Medikamenten und Impfstoffen in Entwicklungsländern zu verbessern, unsere Präsenz in den ärmsten Ländern auszubauen und ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Durch unser flexibles Preismodell mit Nachlässen von bis zu 90 % ist unsere Gewinnspanne in diesen Ländern sehr niedrig. Dennoch trägt unser Versprechen, ein Fünftel davon in Projekte vor Ort zu investieren, wesentlich dazu bei, die Infrastruktur im Gesundheitsbereich zu verbessern. Das ist eine der größten Herausforderungen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit drei der angesehensten Sozialeinrichtungen -AMREF, CARE und Save the Children, um Lösungen zu entwickeln, die die gesundheitliche Situation in den ärmsten Länder der Welt verbessern sollen."

Es gibt bereits eine Reihe von GSK-Initiativen für einen verbesserten Zugang zu medizinischer Basisversorgung und Medizin. So beispielsweise die Ausweitung der von Krankenschwestern geführten Ambulanzen in Rwanda oder die Renovierung eines klinischen Trainingszentrums in Kambodscha für Hebammen, um die Mütter- und Kindersterblichkeit bei der Geburt zu reduzieren. Diese Projekte werden in die neue Partnerschaft integriert und wie geplant fortgesetzt werden. Die Finanzierung von neuen Vorhaben im Jemen, Niger, Sierra Leone, Angola, Sambia, Bangladesch, Nepal und Kambodscha läuft bereits an und es gibt Pläne für Rwanda, Äthiopien und im Kongo. Ziel ist es, bis 2012 in jedem Land, in dem GSK operativ tätig ist, zumindest eine Initiative zu unterstützen.

Erfahrene Partner: Save The Children, Care International UK und AMREF

Justin Fosyth, CEO von Save the Children: "Die Zusage, 20 % der Gewinne dort zu investieren, wo sie erzielt wurden, ist ein mutiger Schritt für eine Firma wie GSK. Wir sind überzeugt davon, dass wir mit dieser Partnerschaft unserem Ziel näher kommen, das Leben der ärmsten Kinder in den ärmsten Gegenden der Welt zu retten. Alleine durch den Einsatz von mehr medizinischem Personal vor Ort und durch die Sicherstellung, dass dieses entsprechend ausgebildet, unterstützt, angeleitet und eingesetzt wird, können Mütter- und Kindersterblichkeit wesentlich verringert werden. Auch die ärmsten Gemeinschaften haben ein Recht auf Gesundheit. Ohne Ärzte, Krankenschwestern, Hebammen und medizinischem Personal kann es jedoch nie realisiert werden."

Geoffrey Dennys, CEO von CARE International UK: "Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass medizinisches Personal in Gemeinschaftseinrichtungen untrennbar mit dem Überleben von ländlichen, isolierten Familien in Entwicklungsländern zusammenhängt. GSK anerkennt mit seinem Engagement die Notwendigkeit von langfristiger Unterstützung, um dem Personalmangel in den ärmsten Ländern der Welt entgegenzuwirken - gemeinsam können wir dort einen nachhaltigen und lebensrettenden Wechsel bewirken, wo es am dringendsten notwendig ist."

Belinda Coote, CEO von AMREF: "Ausgebildetes Gesundheitspersonal ist die Grundlage eines effektiven Gesundheitssystems. Ohne dem versagt das System und Investitionen sind vergeudet. Schätzungen zufolge benötigt Afrika eine Million mehr ausgebildete Gesundheitskräfte, um die Millennium Entwicklungsziele zu erreichen und wir wissen es sehr zu schätzen, dass GSK diese oberste Priorität in der Arbeit von AMREF unterstützen wird."

AMREF, CARE und Save the Children, haben langjährige Erfahrung im Rekrutieren und Ausbilden von medizinischem Personal in ländlichen und abgelegenen Gebieten. Jede NGO wird verantwortlich sein für den Aufbau von Partnerschaften im Bereich Gesundheits-Infrastruktur, welche die einzelnen Projekte auswählen und die Finanzierung regeln. Vertreter von lokalen Gesundheitsorganisationen, Regierungen und Partnerorganisationen werden in die Kooperationen eingebunden werden.

Weiterführende Informationen

GSK-Abteilung "Development Countries and Market Access" (DCMA)

- GSK hat im Juli 2010 die Abteilung "Developing Countries and Market Access" gegründet, um den Zugang zu Medikamenten und Impfstoffen für Patienten zu verbessern und gleichzeitig die Präsenz und den Aufbau eines nachhaltigen Geschäftsmodells in Entwicklungsländern zu unterstützen.

- Das Ziel von DCMA ist eine bessere Verfügbarkeit von GSK-Medizinprodukten durch Vergrößerung des Portfolios, damit es dem Bedarf der ärmsten Länder der Welt besser entspricht, entsprechende Preisgestaltung für einen leichteren Zugang, einen Beitrag zur Ausbildung und zur Bewusstseinsbildung, sowie Ausweitung des Vertriebs und den Kapazitäten in der Lieferkette.

- Wann immer möglich, arbeitet GSK in Kooperation mit anderen Unternehmen, Regierungen, internationalen Agenturen, akademischen Institutionen, Patientengruppen, NGOs und gemeinnützigen Einrichtungen, um Expertise, Ressourcen, Medizin und Impfstoffe bereitzustellen, um den Zugang zur Gesundheitspflege zu verbessern.

Ab 2013 soll es 60 von Krankenschwestern geführte Kliniken in Rwanda geben

- GSK arbeitet in Rwanda gemeinsam mit der Healthstore Foundation an einem Projekt zum weiteren Ausbau von Kliniken, die durch Krankenschwestern geführt werden, um so die Versorgung der ländlichen Bevölkerung zu verbessern.

- Dieses Projekt wird von ausgebildeten Gesundheitsfachkräften geleitet, die die Bedürfnisse in den Gemeinschaftseinrichtungen, in denen sie arbeiten, gut kennen. Die Kliniken sind spezialisiert auf die Behandlung und Vorsorge der bedeutendsten tödlichen Krankheiten, wie Malaria, Atemwegs-Infektionen und Durchfallerkrankungen. Außerdem werden Gesundheitserziehung und Vorsorgeprogramme angeboten.

- Das Ziel der Unterstützung von GSK ist es, die Anzahl der vernetzten Kliniken bis zum Jahr 2013 von derzeit 3 auf 60 auszuweiten

Ausbildung von Hebammen zur Reduzierung der Kindersterblichkeit in Kambodscha

- GSK kooperiert in Kambodscha mit der Reproductive and Child Health Alliance (RACHA), um den Bau und die Renovierung des Ausbildungszentrums für Hebammen in der Provinz Banteay Meanchey zu fördern.

- Mit der Unterstützung werden Ausbildungskliniken, Klassenräume und Unterkünfte für Hebammen gebaut, die an regelmäßigen Trainings teilnehmen.

- Kambodscha hat eine der höchsten Mutter-Kind Sterblichkeitsraten im Vergleich zum Rest der Welt - rund eine von 200 Frauen stirbt bei der Geburt und eines von 10 Kindern erreicht nicht das 5. Lebensjahr. Durch den Ausbau von Hebammen Trainingsstätten kann die Anzahl der Todesfälle von Müttern und Kindern bei der Geburt maßgeblich reduziert werden.

Foto von Andrew Witty: http://www.gsk.com/common/img/about/witty4.jpg Foto soziales Engagement GSK:
http://www.flickr.com/photos/glaxosmithkline/5516697129/

Links zu den Organisationen:
http://www.amref.at/
http://www.careinternational.org.uk/
www.savethechildren.org

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Rückfragen & Kontakt:

Dipl.-Kffr. Martha Bousek
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Tel. 01/970 75/501
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www.glaxosmithkline.at

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