- 31.05.2011, 11:26:09
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GSK bekämpft Mangel an medizinischen Fachkräften in der Vierten Welt
Projekte mit AMREF, CARE und Save the Children, Re-Investition von 20% der in der Vierten Welt erzielten Gewinne, Bessere Grundversorgung durch mehr medizinisches Personal
Wien (OTS) - GlaxoSmithKline hat sich im Jahr 2010 freiwillig dazu
verpflichtet, 20 % der in den ärmsten Ländern der Welt erzielten
Gewinne in lokale Programme zur Verbesserung der medizinischen
Versorgung zu investieren. Eine der geplanten Initiativen ist die
Unterstützung von Medizinfachkräften vor Ort, um auf diesem Weg die
Basis für eine bessere medizinische Versorgung der Bevölkerung zu
schaffen. Dazu hat GSK im Mai 2011 Partnerschaften mit drei führenden
NGO's gegründet: AMREF in Ost- und Südafrika, Save the Children in
Westafrika und CARE International UK im Asien-Pazifik-Raum.
Aktuell liefert GSK medizinische Produkte in 37 von 48 Ländern der
Vierten Welt. Von den dort erzielten Gewinnen werden mehr als 4 Mio.
Euro in die Infrastruktur vor Ort reinvestiert, mindestens 11.500
Euro pro Land.
Der chronische Mangel an qualifiziertem medizinischem Personal ist
die größte Herausforderung für das Erreichen der
Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (UN Millennium
Development Goals, kurz MDG:
http://www.unric.org/html/german/mdg/index.html).
Entsprechend geschultes und richtig unterstütztes medizinisches
Personal vor Ort kann jedoch die medizinische Grundversorgung und in
Folge die Gesundheit der Bevölkerung verbessern, allen voran die von
Müttern und Kindern. Als Beispiel: nur eine einzige voll ausgebildete
und geförderte Fachkraft kann bis zu 5000 Kinder pro Jahr erreichen,
sei es durch effektive Behandlung oder durch Aufklärung über
verbreitete Kinderkrankheiten wie Lungenentzündung, Durchfall,
Malaria oder akute Unterernährung.
Andrew Witty, CEO von GSK: "In allen Ländern, in denen wir
vertreten sind, engagieren wir uns für einen verbesserten Zugang zu
Medizin. 2010 haben wir eine eigene Abteilung gegründet, um den
Zugang zu unseren Medikamenten und Impfstoffen in Entwicklungsländern
zu verbessern, unsere Präsenz in den ärmsten Ländern auszubauen und
ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Durch unser flexibles
Preismodell mit Nachlässen von bis zu 90 % ist unsere Gewinnspanne in
diesen Ländern sehr niedrig. Dennoch trägt unser Versprechen, ein
Fünftel davon in Projekte vor Ort zu investieren, wesentlich dazu
bei, die Infrastruktur im Gesundheitsbereich zu verbessern. Das ist
eine der größten Herausforderungen. Wir freuen uns auf die
Zusammenarbeit mit drei der angesehensten Sozialeinrichtungen -
AMREF, CARE und Save the Children, um Lösungen zu entwickeln, die die
gesundheitliche Situation in den ärmsten Länder der Welt verbessern
sollen."
Es gibt bereits eine Reihe von GSK-Initiativen für einen
verbesserten Zugang zu medizinischer Basisversorgung und Medizin. So
beispielsweise die Ausweitung der von Krankenschwestern geführten
Ambulanzen in Rwanda oder die Renovierung eines klinischen
Trainingszentrums in Kambodscha für Hebammen, um die Mütter- und
Kindersterblichkeit bei der Geburt zu reduzieren. Diese Projekte
werden in die neue Partnerschaft integriert und wie geplant
fortgesetzt werden. Die Finanzierung von neuen Vorhaben im Jemen,
Niger, Sierra Leone, Angola, Sambia, Bangladesch, Nepal und
Kambodscha läuft bereits an und es gibt Pläne für Rwanda, Äthiopien
und im Kongo. Ziel ist es, bis 2012 in jedem Land, in dem GSK
operativ tätig ist, zumindest eine Initiative zu unterstützen.
Erfahrene Partner: Save The Children, Care International UK und AMREF
Justin Fosyth, CEO von Save the Children: "Die Zusage, 20 % der
Gewinne dort zu investieren, wo sie erzielt wurden, ist ein mutiger
Schritt für eine Firma wie GSK. Wir sind überzeugt davon, dass wir
mit dieser Partnerschaft unserem Ziel näher kommen, das Leben der
ärmsten Kinder in den ärmsten Gegenden der Welt zu retten. Alleine
durch den Einsatz von mehr medizinischem Personal vor Ort und durch
die Sicherstellung, dass dieses entsprechend ausgebildet,
unterstützt, angeleitet und eingesetzt wird, können Mütter- und
Kindersterblichkeit wesentlich verringert werden. Auch die ärmsten
Gemeinschaften haben ein Recht auf Gesundheit. Ohne Ärzte,
Krankenschwestern, Hebammen und medizinischem Personal kann es jedoch
nie realisiert werden."
Geoffrey Dennys, CEO von CARE International UK: "Unsere Erfahrung
hat gezeigt, dass medizinisches Personal in
Gemeinschaftseinrichtungen untrennbar mit dem Überleben von
ländlichen, isolierten Familien in Entwicklungsländern zusammenhängt.
GSK anerkennt mit seinem Engagement die Notwendigkeit von
langfristiger Unterstützung, um dem Personalmangel in den ärmsten
Ländern der Welt entgegenzuwirken - gemeinsam können wir dort einen
nachhaltigen und lebensrettenden Wechsel bewirken, wo es am
dringendsten notwendig ist."
Belinda Coote, CEO von AMREF: "Ausgebildetes Gesundheitspersonal
ist die Grundlage eines effektiven Gesundheitssystems. Ohne dem
versagt das System und Investitionen sind vergeudet. Schätzungen
zufolge benötigt Afrika eine Million mehr ausgebildete
Gesundheitskräfte, um die Millennium Entwicklungsziele zu erreichen
und wir wissen es sehr zu schätzen, dass GSK diese oberste Priorität
in der Arbeit von AMREF unterstützen wird."
AMREF, CARE und Save the Children, haben langjährige Erfahrung im
Rekrutieren und Ausbilden von medizinischem Personal in ländlichen
und abgelegenen Gebieten. Jede NGO wird verantwortlich sein für den
Aufbau von Partnerschaften im Bereich Gesundheits-Infrastruktur,
welche die einzelnen Projekte auswählen und die Finanzierung regeln.
Vertreter von lokalen Gesundheitsorganisationen, Regierungen und
Partnerorganisationen werden in die Kooperationen eingebunden werden.
Weiterführende Informationen
GSK-Abteilung "Development Countries and Market Access" (DCMA)
- GSK hat im Juli 2010 die Abteilung "Developing Countries and
Market Access" gegründet, um den Zugang zu Medikamenten und
Impfstoffen für Patienten zu verbessern und gleichzeitig die Präsenz
und den Aufbau eines nachhaltigen Geschäftsmodells in
Entwicklungsländern zu unterstützen.
- Das Ziel von DCMA ist eine bessere Verfügbarkeit von
GSK-Medizinprodukten durch Vergrößerung des Portfolios, damit es dem
Bedarf der ärmsten Länder der Welt besser entspricht, entsprechende
Preisgestaltung für einen leichteren Zugang, einen Beitrag zur
Ausbildung und zur Bewusstseinsbildung, sowie Ausweitung des
Vertriebs und den Kapazitäten in der Lieferkette.
- Wann immer möglich, arbeitet GSK in Kooperation mit anderen
Unternehmen, Regierungen, internationalen Agenturen, akademischen
Institutionen, Patientengruppen, NGOs und gemeinnützigen
Einrichtungen, um Expertise, Ressourcen, Medizin und Impfstoffe
bereitzustellen, um den Zugang zur Gesundheitspflege zu verbessern.
Ab 2013 soll es 60 von Krankenschwestern geführte Kliniken in Rwanda
geben
- GSK arbeitet in Rwanda gemeinsam mit der Healthstore Foundation an
einem Projekt zum weiteren Ausbau von Kliniken, die durch
Krankenschwestern geführt werden, um so die Versorgung der ländlichen
Bevölkerung zu verbessern.
- Dieses Projekt wird von ausgebildeten Gesundheitsfachkräften
geleitet, die die Bedürfnisse in den Gemeinschaftseinrichtungen, in
denen sie arbeiten, gut kennen. Die Kliniken sind spezialisiert auf
die Behandlung und Vorsorge der bedeutendsten tödlichen Krankheiten,
wie Malaria, Atemwegs-Infektionen und Durchfallerkrankungen. Außerdem
werden Gesundheitserziehung und Vorsorgeprogramme angeboten.
- Das Ziel der Unterstützung von GSK ist es, die Anzahl der
vernetzten Kliniken bis zum Jahr 2013 von derzeit 3 auf 60
auszuweiten
Ausbildung von Hebammen zur Reduzierung der Kindersterblichkeit in
Kambodscha
- GSK kooperiert in Kambodscha mit der Reproductive and Child Health
Alliance (RACHA), um den Bau und die Renovierung des
Ausbildungszentrums für Hebammen in der Provinz Banteay Meanchey zu
fördern.
- Mit der Unterstützung werden Ausbildungskliniken, Klassenräume und
Unterkünfte für Hebammen gebaut, die an regelmäßigen Trainings
teilnehmen.
- Kambodscha hat eine der höchsten Mutter-Kind Sterblichkeitsraten
im Vergleich zum Rest der Welt - rund eine von 200 Frauen stirbt bei
der Geburt und eines von 10 Kindern erreicht nicht das 5. Lebensjahr.
Durch den Ausbau von Hebammen Trainingsstätten kann die Anzahl der
Todesfälle von Müttern und Kindern bei der Geburt maßgeblich
reduziert werden.
Foto von Andrew Witty: http://www.gsk.com/common/img/about/witty4.jpg
Foto soziales Engagement GSK:
http://www.flickr.com/photos/glaxosmithkline/5516697129/
Links zu den Organisationen:
http://www.amref.at/
http://www.careinternational.org.uk/
www.savethechildren.org
GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden forschenden
Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen - engagiert sich für die
Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres
und gesünderes Leben zu ermöglichen.
Rückfragehinweis:
Dipl.-Kffr. Martha Bousek
GlaxoSmithKline GmbH
Tel. 01/970 75/501
[email protected]
www.glaxosmithkline.at
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