• 20.05.2011, 14:31:45
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FPÖ: Unterstützung für das größte Volk am Balkan

FPÖ lud maßgebliche Vertreter serbischer Parteien zu einer Tagung nach Wien

Wien (OTS) - Auf Einladung der FPÖ, konkret auf Initiative des
freiheitlichen EU-Delegationsleiters Andreas Mölzer mit Unterstützung
des FPÖ-Bildungsinstitutes, trafen sich heute in Wien maßgebliche
Vertreter serbischer Parteien mit Proponenten der FPÖ zu Gesprächen
über zentrale Fragen europäischer Politik im Zusammenhang mit Serbien
und dem Balkan sowie, um die großen Problemstellungen für das
serbische Volk zu erörtern.

Teilnehmer der Tagung waren von Seiten der FPÖ allen voran der
Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache, weiters der
außenpolitische Sprecher NAbg. Dr. Johannes Hübner,
FP-Bildungsinstitut-Präsident Hilmar Kabas, Gastgeber
FPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Mölzer sowie zahlreiche
Spitzenrepräsentanten der Freiheitlichen aus Parlament und den
Landtagen.

Inhaltlich beschäftigte man sich mit mehreren Themenschwerpunkten.
Als Einleitung trug der Balkanexperte und Politikberater Dr. Bernhard
Löhri zum Thema "Europäische Perspektiven für den West-Balkan:
Gestern - Heute - Morgen" vor.

Ihm folgten die Vorträge der serbischen Gäste, die breit und
ausführlich aus serbischer Sicht ihre Problemstellungen schilderten.
Zum Thema "Die Zukunft der Serben am Balkan" trug die Vizepräsidentin
der Partei "Neues Serbien" und Abgeordnete zum serbischen Parlament,
Dubravka Filipovski, vor, wobei sie vor allem auf die niedrigen
Geburtenraten der Serben einging. Filipovski dankte der FPÖ und ihrem
Bundesparteiobmann für ihre klare und ablehnende Haltung gegenüber
einem selbständigen Kosovo. Der Generalsekretär der "Serbischen
Erneuerungsbewegung", Nemanja Starovic, referierte zum Thema "Das
Balkandilemma - Osten, Westen oder Süden?" - eine Frage, die er klar
mit einer westlichen Orientierung Serbiens beantwortete.

Dragan Cavic, seines Zeichens Senator der Republika Srpska und Obmann
der dortigen Demokratischen Partei, zeigte in seinem Vortrag die
Problemfelder der Serben in Bosnien und Herzegowina auf, über die
Situation der Serben in Montenegro referierte Andrija Mandic (Nova
Srpska Demokratija). Ein abschließendes Resümee zogen der serbische
Botschafter in Österreich, S.E. Milovan Bozinovic, und der
außenpolitische Sprecher der FPÖ, Dr. Johannes Hübner, der
klarstellte, dass die FPÖ im besonderen und die Republik Österreich
im gesamten die berechtigen Anliegen der Serben unterstütze, seien
doch die Probleme in Sachen Geburtenrückgang und Islamisierung (in
Bosnien) ähnlich gelagert, wie in ganz Europa und sei es doch auch
ein Anliegen der FPÖ, dass mit einem europäisch orientierten Serbien,
das gleichberechtigt mit Kroatien und Slowenien ist, der Friede am
Balkan garantiert wird.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
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