Südtiroler Doppelpass - Krist: FPÖ-Neubauers halbwahre Behauptungen schaden Anliegen der Südtiroler

Größerer Umbau des Staatsbürgerschaftsrechts nötig - Klares Procedere mit genauem Zeitplan vereinbart

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Südtirolsprecher Hermann Krist hat kein Verständnis für das "nicht nachvollziehbare Agieren" von FPÖ-Neubauer in der Frage der doppelten Staatsbürgerschaft für Südtirolerinnen und Südtiroler. "Dass Neubauer ständig mit bloßem Stückwerk und halbwahren Behauptungen an die Öffentlichkeit geht, ist wenig hilfreich und schadet letztlich auch den Anliegen der Südtirolerinnen und Südtiroler." Krist hält weiters gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest: "Tatsache ist, dass das Außenministerium klar bestätigt, dass für den Südtiroler Doppelpass ein größerer Umbau des österreichischen Staatsbürgerschaftsrechts nötig wäre." ****

Bezüglich der Thematik der doppelten Staatsbürgerschaft für Südtiroler sei ein genauer Fahrplan vereinbart worden, nach dem vorzugehen ist, sagte Krist heute, Freitag. Es gelte jetzt, das Vorliegen aller Gutachten und Stellungnahmen abzuwarten und diese dann politisch zu bewerten. Auch der Südtirol-Ausschuss und der Außenpolitische Ausschuss des Parlaments werden sich mit dieser Thematik befassen. "FPÖ-Neubauer ist über dieses Procedere bestens informiert. Umso mehr verwundert es da, dass er jetzt krampfhaft mit Halbwahrheiten das Licht der Öffentlichkeit sucht, statt sich konstruktiv am vereinbarten Prozess zu beteiligen", betont Krist. (Schluss) mb/bj

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