- 19.05.2011, 12:30:34
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FPÖ-Hackl: Quecksilberhaltiges Leuchtpulver in Energiesparlampen kann in Österreich technisch nicht verwertet werden
Brüsseler Husch-Pfusch-Verordnung produziert Sondermüll zu Lasten der Umwelt und künftiger Generationen
Wien (OTS) - Der Konsumentenschutzsprecher des
FPÖ-Parlamentsklubs, NAbg. Ing. Heinz Hackl, kritisierte das von der
EU zwangsverordnete "Aus" für die gute alte Glühbirne. "Wie
unüberlegt und unausgegoren dieses übereilte Handeln in den Brüsseler
Tintenburgen ist, zeigt auch die Tatsache, dass das
quecksilberhaltige Leuchtpulver in Österreich aus technischen Gründen
nicht verwertet werden kann. Es ist als gefährlicher Abfall im Rahmen
der fachgerechten Verwertung zu beseitigen", zitiert Hackl aus der
Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage an Umweltminister
Berlakovich. "Gesamt gesehen sind die Antworten alles andere als
erfreulich. Auf EU-Geheiß wird nun Sondermüll zu Lasten der Umwelt
und künftiger Generationen produziert."
Der freiheitliche Konsumentenschutzsprecher sparte auch nicht mit
seiner Kritik an den Grünen: "Trotz der bereits hinlänglich bekannten
Unzulänglichkeiten sind es die Grünen, die nach wie vor der
fälschlichen Meinung sind, dass diese Zwangsverordnung gut für die
Umwelt ist. Tatsache ist jedoch, dass nunmehr jährlich tausende
Tonnen hochgiftigen Restmülls anfallen, der in der Bundesrepublik
Deutschland in einer Untertagedeponie endgelagert wird." Auch
Österreich transportiere - so wie andere EU-Länder, die kein
geeignetes Endlager haben - das quecksilberhaltige Leuchtpulver nach
Deutschland.
Im Jahr 2007 wurden 85,95 Tonnen Leuchtpulver und Glasbruch entsorgt,
2008 waren es 72,77 Tonnen, 2009 waren es gemäß der Beantwortung 6,57
Tonnen, die zur Entsorgung nach Deutschland gebracht wurden. "Es ist
wahrlich die Frage in den Raum zu stellen, ob so aktiver Umweltschutz
aussieht? Angesichts der hohen Mengen an Quecksilber, die als
gefährlicher Abfall jährlich entsorgt werden müssen, wohl eher nicht.
Mit dieser verfehlten EU-Politik hinterlassen wir unseren Kindern und
Enkelkindern mit Sondermüll gefüllte Bergwerke", schloss Hackl.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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