Arbeiterkammer Oberösterreich legt Rechnung: Größere Leistungen bei reduziertem Aufwand

5. Vollversammlung der XIV. Funktionsperiode

Linz (OTS) - Obwohl sich die Wirtschaft im Vorjahr erholt hat, ist die Zahl hilfesuchender Arbeitnehmer/-innen weiter gestiegen: Mehr als 380.000 Beratungen wurden 2010 von der AK durchgeführt. Das ist ebenso neuer Rekord wie die Summe von 110,5 Millionen Euro, die die AK für ihre Mitglieder erkämpft hat. Trotz der größeren Leistungen konnte der Verwaltungsaufwand um beachtliche 8,7 Prozent gesenkt werden.

Der durchschnittliche Mitgliedsbeitrag der AK Oberösterreich lag 2010 bei 5,62 Euro netto pro Monat. Nach dem Rückgang während der Wirtschaftskrise war 2010 wieder ein Beitragsplus zu verzeichnen: Die Gesamteinnahmen der AK betrugen im Vorjahr 65,5 Millionen Euro (2009:
64,1 Millionen Euro). "Wegen der sich erholenden Wirtschaft gibt es einen Zuwachs bei den Mitgliedsbeiträgen. Real haben wir den Wert von 2008 aber noch nicht wieder erreicht", sagt AK-Direktor Dr. Josef Peischer.

Er legte heute, am 17. Mai, den Mitgliedern der AK-Vollversammlung - also dem Arbeitnehmerparlament - den Rechnungsabschluss 2010 vor.

Für AK-Mitglieder 110 Millionen Euro erkämpft

Der größte Teil der Mittel wurde erneut für Arbeits- und Sozialrechtsberatung, Konsumentenberatung sowie Bildung aufgewendet. 110,5 Millionen Euro hat die AK 2010 in arbeitsrechtlichen oder Insolvenzverfahren für Mitglieder erkämpft, das ist gegenüber 2009 eine Steigerung von 13 Prozent. Über den AK-Bildungsbonus und die AK-Leistungskarte erhielten die Mitglieder außerdem mehr als 1,4 Millionen Euro Bildungsförderung. Würde man alle von der AK erbrachten Leistungen in Geld bewerten, würden die Mitglieder für jeden Euro Mitgliedsbeitrag (Kammerumlage) rund drei Euro retour bekommen.

Eine aktuelle Umfrage hat erneut gezeigt, dass die Mitglieder mit der AK außerordentlich zufrieden sind: Keiner anderen Institution vertrauen sie mehr als ihrer gesetzlichen Interessenvertretung. 90 Prozent der Mitglieder halten die AK für wichtig oder sogar sehr wichtig.

AK-Leistungen in Spitzenqualität

"Ungeachtet unserer etwas besseren finanziellen Situation nutzen wir konsequent sinnvolle Sparpotenziale", stellt
AK-Direktor Dr. Peischer fest. "Beispielsweise haben wir den Verwaltungsaufwand 2010 um 8,7 Prozent senken können, dabei aber mehr Leistungen erbracht und deren Spitzenqualität gehalten!"

Der Rechnungsabschluss 2010 wurde von der AK-Vollversammlung einstimmig genehmigt.

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