• 17.05.2011, 09:25:04
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Gabriele Heinisch-Hosek: "Wirtschaftskrise verstärkt Frauenarmut"

Wien (OTS) - "Weibliche Armut ist eine europaweite Problematik. In
Österreich sind davon 196.000 Frauen betroffen. Diese Zahl fordert
heraus und zeigt deutlich, welchen Weg wir gehen müssen. Denn die
Wirtschaftskrise, die noch lange nicht vorbei ist, hat viele Frauen
zusätzlich in die Armut gedrängt", sagte Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek gestern, Montag, bei der Eröffnung der
Diskussionsveranstaltung "Weibliche Armut - weibliche
Armutsprävention?" in Wien. Am Podium diskutierten zu diesem Thema
Margit Appel (KSOE, Armutskonferenz), Käthe Knittler (Ökonomin),
Ulrike Sambor (attac), Renate Kamleithner (BMASK) und Sybille
Pirklbauer (Arbeiterkammer).

Frauenpolitik fordere aber gleichzeitig auch immer Engagement in den
Bereichen Wirtschaftspolitik, Finanzpolitik, Sozialpolitik und
Arbeitsmarktpolitik. "In den letzten Jahren ist es gelungen, in
einigen dieser Bereiche Tempo zu machen. Auch wenn wir schon vieles
erreicht haben, kann ich noch immer nicht zufrieden sein. Es gibt
Veränderung, aber es sind noch viele weitere Schritte nötig", so die
Bundesministerin.

So müsste gleicher Lohn für gleiche Arbeit bezahlt werden, denn noch
immer wäre es nicht selbstverständlich, dass Frauen und Männer für
die gleiche Tätigkeit auch gleich entlohnt würden. Weiters sollte die
Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Österreich soweit verbessert
werden, dass Männer leichter Karenz in Anspruch nehmen können. Auch
sei der Anteil von Frauen in Entscheidungspositionen noch lange nicht
zufriedenstellend hoch. Von der an diesem Abend stattfindenden
Diskussion wünschte sich die Frauenministerin "Nachwirkungen", die
zur Beseitigung von Frauenarmut beitragen. Die Veranstaltung wurde
von der Frauenhetz in Kooperation mit der Bundesministerin für Frauen
und Öffentlichen Dienst durchgeführt.

Bilder zu dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des
Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at,
kostenfrei abrufbar.

Rückfragehinweis:
Dr. Julia Valsky
Pressesprecherin der
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Telefon: +43 1 531 15-2149
[email protected]

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