- 12.05.2011, 12:46:58
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Zwei Jahre ÖH als treibende Kraft in der Bildungspolitik
ÖH wieder sichtbar und als zentrale Playerin positioniert
Wien (OTS) - Die Exekutivperiode der Bundesvertretung der
Österreichischen HochschülerInnenschaft endet Ende Juni 2011. Das
Vorsitzteam der ÖH hat heute in einer Pressekonferenz Bilanz über die
Arbeit der ÖH gezogen. "Die ÖH Bundesvertretung hat als treibende
Kraft die österreichische Bildungspolitik in den vergangenen zwei
Jahren entscheidend geprägt. Vor zwei Jahren haben wir uns das Ziel
gesetzt, die ÖH wieder sichtbar zu machen und als zentrale Playerin
in der Bildungspolitik zu positionieren - das ist uns eindeutig
gelungen", so Sigrid Maurer vom ÖH Vorsitzteam. "Die ÖH steht im
Zentrum der bildungspolitischen Debatte, an uns kommt niemand mehr
vorbei. Das hat auch der neue Wissenschaftsminister Karlheinz
Töchterle klar gemacht - denn als ersteR MinisterIn ist er bei seinem
Antrittsbesuch zu den Studierenden gekommen", so Maurer weiter.
Trotz der ignoranten Blockadehaltung der Regierung konnte die ÖH
erfolgreich Druck ausüben. Thomas Wallerberger dazu: "Durch laute und
kämpferische Politik und massive Proteste konnten wir flächendeckende
Zugangsbeschränkungen verhindern, eine Vervierfachung des Budgets für
Studienberatung, zusätzliche 34 Millionen Euro aus Rücklagen und 80
Millionen Euro an Offensivmitteln für die Universitäten erwirken.
Auch dem Ziel, eine Verbesserung für die Studierenden an den
Fachhochschulen zu erreichen, sind wir näher gekommen - die
Änderungen des Fachhochschulstudiengesetzes sollten demnächst
beschlossen werden".
"Gemeinsam mit der #unibrennt-Bewegung ist es uns gelungen, die
Hochschulpolitik als großes politisches Thema in der öffentlichen
Debatte zu setzen", meint das ÖH-Vorsitzteam. "Bei den Protesten
gegen das Sparpaket für 2011 hat die ÖH die zentrale Rolle
eingenommen. Mit einer breiten zivilgesellschaftlichen Vernetzung
haben wir es geschafft, Aufmerksamkeit für die prekäre finanzielle
Situation von Studierenden zu schaffen. Gegen die Kürzung der
Familienbeihilfe gehen wir rechtlich vor", so das Vorsitzteam.
"Der ÖH Bundesvertretung war es immer ein Anliegen, Politik und
Service zu verbinden. In den vergangen zwei Jahren wurde der
Versicherungsschutz für Studierende ausgebaut, die Studienberatung
erweitert, und ein Studien- und Sozialrechts-Wiki erstellt, das
Studierenden Information über ihre Rechte liefert. Wir haben das
Angebot an Service-Broschüren massiv ausgeweitet und drei große
bildungspolitische Kongresse veranstaltet. Das neu geschaffene
"Gütesiegel Praktikum" sichert den Studierenden faire Bedingungen bei
Pflichtpraktika", erklärt Mirijam Müller, ÖH-Generalsekretärin. "Mit
dem Buch "Wessen Bildung? Beiträge und Positionen zur
bildungspolitischen Debatte" hat die ÖH erstmals ein umfassendes
alternatives bildungspolitisches Konzept vorgelegt", so Müller.
Unter folgendem Link findet sich eine Aufzeichnung der heutigen
Pressekonferenz sowie die ÖH-Bilanzbroschüre 2009-2011 mit
detaillierten Berichten über die Arbeit der ÖH während der letzten
beiden Jahre:
http://www.oeh.ac.at/#/blog/die-oeh-zieht-bilanz/
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Georg Garstenauer, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at/
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