• 10.05.2011, 19:33:55
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Neues Volksblatt - "Handschrift" von Markus EBERT

Ausgabe vom 11. Mai 2011

Linz (OTS) - Die Liste jener (Männer), die an der Spitze des
ÖVP-Arbeitnehmerbundes ÖAAB standen, ist voll mit klingenden Namen.
Ob Alfred Maleta, Alois Mock, Robert Lichal oder Fritz Neugebauer, um
nur ein paar zu nennen: Sie firmieren als Parteigranden. Mit Johanna
Mikl-Leitner kommt erstmals eine Frau zum Zug - wofür es im Jahr 2011
auch nicht zu früh ist.
Unbestritten ist, dass die rasche Entscheidung über die
Spindelegger-Nachfolge ein gelungener Coup ist. Eine monatelange
Personaldiskussion mit der üblichen medialen Begleitmusik hätte
keinem Kandidaten genützt, schon gar nicht aber dem neuen
Bundesparteiobmann Michael Spindelegger. Er hat jetzt gezeigt, dass
rasches Handeln durchaus seine Sache sein kann.
Auf Mikl-Leitner kommen nun auch abseits ihres anspruchsvollen Jobs
als Innenministerin spannende Herausforderungen zu. Wenn sich die ÖVP
nicht zuletzt als Partei der Leistungsbereiten und der Familien
versteht, ist sie im Einsatz für ihre künftige Klientel stark
gefordert. ÖAAB-Landeschef Franz Hiesl umreißt die Job-Beschreibung
für seine neue Bundesobfrau sehr präzise: Der ÖAAB müsse in der
politischen Landschaft "deutlich spürbar" sein. Eine diesbezüglich
eindeutige Handschrift ist Mikl-Leitner jedenfalls zuzutrauen.

Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
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