• 13.04.2011, 11:01:11
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Elektromobilität als Zukunftsthema für heimische Betriebe

Bundesminister Berlakovich, Bures und Mitterlehner eröffnen mit WKÖ-Präsident Leitl Fachkongress EL-MOTION

Wien (OTS/PWK) - Auf reges Interesse stößt auch in diesem Jahr
EL-MOTION, der Fachkongress für Elektromobilität mit Fokus auf Klein-
und Mittelbetriebe. Rund 270 KMU-Vertreter und Interessierte kamen am
Mittwoch in die WKÖ, um sich über E-Mobilität zu informieren.
Abgerundet wird die zweitägige Veranstaltung am Donnerstag mit
Vorträgen zu Energiemanagement, Recht und Sicherheit. Träger der
Veranstaltung sind neben der Wirtschaftskammer Österreich das
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und
Wasserwirtschaft, das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und
Jugend, das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
sowie der Klima- und Energiefonds.

"Elektromobilität als ein Teil der alternativen Mobilität ist
gleichermaßen Zukunfts- und Wirtschaftsthema, das entlang der
gesamten Wertschöpfungskette eine Rolle spielt. Wir wollen mit
EL-MOTION vor allem Klein- und Mittelbetrieben die Möglichkeit geben,
sich maßgeschneidert für ihre Bedürfnisse zu informieren", betonte
WKÖ-Präsident Christoph Leitl im Rahmen der Eröffnung. Die
Erwartungen an das Thema Elektromobilität seien derzeit sehr hoch.
Die Gefahr, diese nicht zu erfüllen, sei daher gegeben. Leitl: "Somit
ist es wichtig, über die Stärken dieser Technologie zu informieren,
aber auch darauf hinzuweisen, dass es noch einiger Anstrengungen
bedarf. Dies soll nun im Rahmen dieser Veranstaltung erfolgen".

Dass das Interesse der Betriebe an E-Mobilität groß ist, hat eine
Testaktion der Wirtschaftskammern gezeigt: Rund 100 Unternehmen haben
sich beworben, um eines von 10 E-Autos jeweils vier Wochen lang
gratis Probe zu fahren.

Infrastrukturministerin Doris Bures hielt im Rahmen der
EL-MOTION-Eröffnung fest: "Klimawandel und Ressourcenknappheit sind
die großen Herausforderungen. E-Mobilität ist ein wichtiger Teil der
Lösung. Wir müssen, ganz einfach gesagt, mit weniger Energieverbrauch
mehr bewegen. Es ist eine Tatsache, dass elektrische Antriebe sehr
viel energieeffizienter sind als Antriebe mit Verbrennungsmotoren.
E-Mobilität ist angewandtes Energiesparen. E-Mobilität ist für mich
allerdings auch ein zentrales Thema in der Technologie- und
Standortpolitik.

Deshalb habe ich vor zwei Jahren die F&E-Investitionen für
innovative Fahrzeugtechnologien massiv erhöht. Weil wir wollen, dass
die starke österreichische Autozulieferindustrie hier ganz vorne mit
dabei ist. Seit 2009 investiert das BMVIT jährlich rund 65 Mio. Euro
in F&E für umweltfreundliche Fahrzeugtechnologien. Mit Erfolg: Von
den mehr als 500 heimischen Unternehmen im automotiven Sektor
forschen und entwickeln heute mehr als 200 mit Unterstützung des
BMVIT an e-mobilen Innovationen. Und jetzt erfolgt mit den
Leuchtturmprojekten der nächste Schritt, um E-Mobilität auf die
Straße zu bringen".

Mitterlehner: "Elektromobilität belebt österreichische Wirtschaft"

"Der Ausbau der Elektromobilität belebt die österreichische
Wirtschaft und bietet gerade für innovative kleine und mittlere
Unternehmen große Chancen. Diese wollen wir im Sinne der
Energiestrategie Österreich nutzen", betonte Wirtschafts- und
Energieminister Reinhold Mitterlehner unter Verweis auf die
gemeinsame Steuerungsgruppe Elektromobilität von Wirtschafts-,
Umwelt- und Infrastrukturministerium. "Wir setzen einen koordinierten
Kraftakt, um durch gute Rahmenbedingungen die Einführung der
Elektromobilität in Österreich zu forcieren. Dazu kommt noch die
Abstimmung mit EU-Initiativen wie 'Cars 21'. Somit gehen wir auch
international im Gleichklang", sagte Mitterlehner. Jene drei
Arbeitsgruppen, für die das Wirtschaftsministerium verantwortlich
ist, umfassen die Themen Wirtschaftsstandort, Energiesystem und
Rohstoffe sowie bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur.

Berlakovich: Wichtiger Beitrag zur Erreichung der Energieautarkie
Österreichs

"E-Mobilität ist sowohl für die Umwelt als auch für die Wirtschaft
von Vorteil, da damit wertvolle green jobs, Wirtschaftswachstum und
Klimaschutz erzielt werden. Wir wollen Mobilität nicht verhindern,
sondern attraktive Alternativen für jedermann bieten.
Elektromobilität ist eine Antwort auf Zukunftsfragen und ein weiterer
wichtiger Schritt in Richtung meiner Vision der Energieautarkie
Österreichs", unterstrich Umweltminister Niki Berlakovich, der mit
umfangreichen Elektromobilitäts-Förderprogrammen auch für die
entsprechende Umsetzung seiner Pläne sorgt. "Der gemeinsame Weg
dorthin ist alternativlos. Mit diesem Thema denken wir Zukunft an und
gestalten Zukunft". (PM)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich, Stabsabteilung Presse 
   Mag. Rupert Haberson
   Tel.: T:(+43) 0590 900-4362, F:(+43) 0590 900-263
   mailto:[email protected]
   http://wko.at/Presse
   
   
   Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
   Susanna Enk, Pressesprecherin
   Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
   mailto:[email protected] 
   
   Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Mag. Volker Hollenstein
   stv. Pressesprecher
   Tel.: 01-711 00-5193
   [email protected]
   
   Mag. Claudia Jung-Leithner
   Pressesprecherin von BM Niki Berlakovich
   Lebensministerium
   Tel.: 01-711006963
   mobil: 0664-8267892
   fax: 01-7110016918
   [email protected]

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