Paket zur Sozialen Absicherung von Selbständigen gerade in letzten Jahren weitgehend umgesetzt

PV-Mindestbeitragsgrundlagensenkung und Transparenzmaßnahmen bereits seit 2008 umgesetzt

Wien (OTS) - "Die SVA hat schon vor einigen Jahren der steigenden Zahl der Klein- und Kleinstunternehmer Rechnung getragen und für deren soziale Absicherung ein umfangreiches Paket geschnürt", weist der stellvertretende SVA-Obmann Peter McDonald die heutigen Aussagen von SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter zurück. "Die beitragsfreie und unbefristete Mitnahme von Ansprüchen aus der Arbeitslosenversicherung sowie die seit dem Jahr 2009 bestehende Möglichkeit, sich auf freiwilliger Basis gegen das Risiko der Arbeitslosigkeit zu versichern, sind wichtige Bausteine der sozialen Sicherheit für Selbständige", so der stellvertretende SVA-Obmann. Aber auch ein attraktives Krankengeld mit deutlich gesenkten Kosten und die bereits im Jahr 2008 neu eingeführte Selbständigenvorsorge -es wurde eine zweite Pensionssäule analog der "Abfertigung Neu" für unselbständig Beschäftigte geschaffen - lassen punkto sozialer Sicherheit für Österreichs Selbständige eine positive Bilanz ziehen. McDonald wörtlich: "Die Summe all dieser Maßnahmen und die gesteigerte Beratungstätigkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diesbezüglich hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich Selbständige durch die SVA heute gut abgesichert fühlen".

Zur Forderung von Matznetter nach Abschaffung des Selbstbehaltes verweist McDonald auf internationale Studien, die alle belegen, dass Selbstbehalte ein Steuerungselement sind, Gesundheitsausgaben effizient einzusetzen. Selbstverständlich wird dabei sozialen Aspekten Rechnung getragen, indem Versicherte mit geringen Einkünften von der Kostenbeteiligung befreit sind. "Darüber hinaus wurde bereits im Jahr 2008 die Gleichstellung des Krankenversicherungsbeitrages durch eine Senkung von 9,1 auf 7,65 Prozent erreicht. Ebenso ist die Senkung der Mindestbeitragsgrundlage in der Pensionsversicherung bis zum Jahr 2015 auf das Niveau der ASVG-Geringfügigkeitsgrenze bereits im Parlament beschlossen worden", stellt McDonald klar.

Auch die Forderung nach mehr Transparenz kann Obmann-Stellvertreter McDonald nicht nachvollziehen. Der SVA-Jahresbericht 2009 wurde in der Generalversammlung einstimmig mit den Stimmen aller Fraktionen beschlossen. Der Bericht ist im Internet abrufbar und somit öffentlich zugänglich.

Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) hat anlässlich ihrer Generalversammlung am 22. März 2011 ein Sieben-Punkte-Programm bis 2015 vorgelegt, mit dem sie künftig neue Wege in der Sozialversicherung beschreiten wird: Unter anderem werden Versicherte, die an bestimmten Vorsorgeprogrammen teilnehmen, einen Gesundheitsbonus in Form des halben Selbstbehaltes erhalten. Darüber hinaus will die SVA stärker als Dienstleister auftreten, indem Gesundheitsbürokratie reduziert und online-Dienste ausgebaut werden. Pionierhafte Unternehmenskooperationen und PPP-Modelle sollen ausgebaut werden und neben einem Mehr an Rechtssicherheit für Selbständige auch attraktiviere Versicherungspakete zur Auswahl stehen.

Die SVA-Ziele bis 2015 finden Sie auf der SVA-Homepage unter www.svagw.at im Internet.

Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) ist der Sozialversicherungsträger für Österreichs Unternehmerinnen und Unternehmer. In ihrer Zuständigkeit für die gesetzliche Krankenversicherung der Selbständigen betreut die SVA rund 700.000 Anspruchsberechtigte (davon 340.000 Aktive, 130.000 Pensionisten und 230.000 Angehörige), in ihrer Zuständigkeit für die gesetzliche Pensionsversicherung 360.000 Anspruchsberechtigte (300.000 Gewerbetreibende und 60.000 Freiberufler).

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