- 12.04.2011, 13:35:59
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Paket zur Sozialen Absicherung von Selbständigen gerade in letzten Jahren weitgehend umgesetzt
PV-Mindestbeitragsgrundlagensenkung und Transparenzmaßnahmen bereits seit 2008 umgesetzt
Wien (OTS) - "Die SVA hat schon vor einigen Jahren der steigenden
Zahl der Klein- und Kleinstunternehmer Rechnung getragen und für
deren soziale Absicherung ein umfangreiches Paket geschnürt", weist
der stellvertretende SVA-Obmann Peter McDonald die heutigen Aussagen
von SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter zurück. "Die
beitragsfreie und unbefristete Mitnahme von Ansprüchen aus der
Arbeitslosenversicherung sowie die seit dem Jahr 2009 bestehende
Möglichkeit, sich auf freiwilliger Basis gegen das Risiko der
Arbeitslosigkeit zu versichern, sind wichtige Bausteine der sozialen
Sicherheit für Selbständige", so der stellvertretende SVA-Obmann.
Aber auch ein attraktives Krankengeld mit deutlich gesenkten Kosten
und die bereits im Jahr 2008 neu eingeführte Selbständigenvorsorge -
es wurde eine zweite Pensionssäule analog der "Abfertigung Neu" für
unselbständig Beschäftigte geschaffen - lassen punkto sozialer
Sicherheit für Österreichs Selbständige eine positive Bilanz ziehen.
McDonald wörtlich: "Die Summe all dieser Maßnahmen und die
gesteigerte Beratungstätigkeit unserer Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter diesbezüglich hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich
Selbständige durch die SVA heute gut abgesichert fühlen".
Zur Forderung von Matznetter nach Abschaffung des Selbstbehaltes
verweist McDonald auf internationale Studien, die alle belegen, dass
Selbstbehalte ein Steuerungselement sind, Gesundheitsausgaben
effizient einzusetzen. Selbstverständlich wird dabei sozialen
Aspekten Rechnung getragen, indem Versicherte mit geringen Einkünften
von der Kostenbeteiligung befreit sind. "Darüber hinaus wurde bereits
im Jahr 2008 die Gleichstellung des Krankenversicherungsbeitrages
durch eine Senkung von 9,1 auf 7,65 Prozent erreicht. Ebenso ist die
Senkung der Mindestbeitragsgrundlage in der Pensionsversicherung bis
zum Jahr 2015 auf das Niveau der ASVG-Geringfügigkeitsgrenze bereits
im Parlament beschlossen worden", stellt McDonald klar.
Auch die Forderung nach mehr Transparenz kann
Obmann-Stellvertreter McDonald nicht nachvollziehen. Der
SVA-Jahresbericht 2009 wurde in der Generalversammlung einstimmig mit
den Stimmen aller Fraktionen beschlossen. Der Bericht ist im Internet
abrufbar und somit öffentlich zugänglich.
Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA)
hat anlässlich ihrer Generalversammlung am 22. März 2011 ein
Sieben-Punkte-Programm bis 2015 vorgelegt, mit dem sie künftig neue
Wege in der Sozialversicherung beschreiten wird: Unter anderem werden
Versicherte, die an bestimmten Vorsorgeprogrammen teilnehmen, einen
Gesundheitsbonus in Form des halben Selbstbehaltes erhalten. Darüber
hinaus will die SVA stärker als Dienstleister auftreten, indem
Gesundheitsbürokratie reduziert und online-Dienste ausgebaut werden.
Pionierhafte Unternehmenskooperationen und PPP-Modelle sollen
ausgebaut werden und neben einem Mehr an Rechtssicherheit für
Selbständige auch attraktiviere Versicherungspakete zur Auswahl
stehen.
Die SVA-Ziele bis 2015 finden Sie auf der SVA-Homepage unter
www.svagw.at im Internet.
Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA)
ist der Sozialversicherungsträger für Österreichs Unternehmerinnen
und Unternehmer. In ihrer Zuständigkeit für die gesetzliche
Krankenversicherung der Selbständigen betreut die SVA rund 700.000
Anspruchsberechtigte (davon 340.000 Aktive, 130.000 Pensionisten und
230.000 Angehörige), in ihrer Zuständigkeit für die gesetzliche
Pensionsversicherung 360.000 Anspruchsberechtigte (300.000
Gewerbetreibende und 60.000 Freiberufler).
Rückfragehinweis:
Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft
Gerhard Schumlits
Tel. Nr. (01) 546 54/3466 DW
e-mail: [email protected]
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