• 07.04.2011, 12:29:43
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Alle Möglichkeiten für Wertschöpfung in Kärnten nutzen

LH Dörfler, LR Dobernig und LR Ragger: Land Kärnten ist bei Vergabe von öffentlichen Aufträgen an regionale Wirtschaftsunternehmen Vorreiter

Klagenfurt (OTS/LPD) - "Wir müssen alle rechtlichen Möglichkeiten
nutzen, damit bei öffentlichen Projekten die Wertschöpfung im Land
bleibt". Gemäß dieser Leitlinie ist das professionelle und effiziente
Management der Ausschreibung und der Vergabe von Aufträgen der
öffentlichen Hand für Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Landesrat
Harald Dobernig und Landesrat Christian Ragger ein wichtiges
Anliegen. Die für Infrastruktur, Technologie, Forschung,
Wirtschaftsförderung und Bauwesen zuständigen Mitglieder der Kärntner
Landesregierung verstehen sich als wichtige Partner für die Kärntner
Wirtschaft bei der Umsetzung von Vorhaben in Kärnten.

Bund, Länder und Gemeinden können aufgrund des Vorstoßes der
Kärntner Regierungsmitglieder beim Bund bis zum 31. 12. 2011 Aufträge
im Bau-, Liefer- und Dienstleistungsbereich bis zu einem Wert von
100.000 Euro statt wie bisher 40.000 Euro direkt an geeignete
Unternehmen vergeben. Sie ersparen sich somit teure und langwierige
Verfahren. Der Schwellenwert für das sogenannte nicht-offene
Verfahren ohne Bekanntmachung wird von 120.000 Euro auf eine Million
Euro erhöht. Um einen freien und lauteren Wettbewerb sicherzustellen,
müssen bei nicht offenen Verfahren wie schon bisher mehrere Angebote
von befugten, leistungsfähigen und zuverlässigen Unternehmen
eingeholt werden. Damit ist jedoch auch sichergestellt, dass Kärntner
Klein- und Mittelbetriebe sich jederzeit aussichtsreich dem
Wettbewerb stellen können.

"Die Förderung der regionalen Wirtschaft ist ein wichtiger Teil
unserer Politik für den ländlichen Raum", betont Dörfler. Die
Erhaltung und der Ausbau von Arbeitsplätzen in den Regionen sei ein
wesentlicher Faktor, um Abwanderungstendenzen entgegen zu steuern.
"Mit Infrastrukturinvestitionen in Millionenhöhe und gezielten
Betriebsansiedlungen werden die regionale Wirtschaft und der
Arbeitsmarkt gestärkt. Im Dezember 2010 gibt es in Kärnten bei den
öffentlichen Aufträgen einen Zuwachs von 25,8 Prozent", betont
Finanzlandesrat Dobernig. Im Budget 2011 sei der Wohnbau als einziger
Bereich mit 5 Mio. Euro zusätzlich dotiert worden, um Impulse im
Hochbau zu setzen.

Darüber hinaus haben die drei Regierungsmitglieder Dörfler,
Dobernig und Ragger jeweils für ihren Zuständigkeitsbereich bestimmt,
dass zum Schutz der Kärntner KMUs alle Möglichkeiten des
Bundesvergabegesetzes zur verstärkten Berücksichtigung der regionalen
Wirtschaft bei öffentlichen Ausschreibungen und der Festlegung von
Zuschlagskriterien zu beachten sind.

Für Wohnbau- und Hochbaureferent Ragger soll dabei berücksichtigt
werden, ob und wie viele Lehrlinge und ältere Arbeitskräfte beim
Auftrag zum Einsatz kommen, wie die kurzfristige Anwesenheit von
Schlüsselkräften des Auftragnehmers, wie etwa des Projektleiters, vor
Ort geregelt ist, oder welche spezifischen Kenntnisse der örtlichen
Verhältnisse für die Auftragsvergabe erforderlich sind. "Damit haben
kleine und mittlere Unternehmen in den Bezirken bessere Chancen auf
öffentliche Aufträge", meint Ragger.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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