- 07.04.2011, 09:56:36
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Donau-Auen: Nationalpark-Ranger mit E-Bikes unterwegs
Bundesforste und Nationalpark Gesellschaft setzen Öko-Bikes für Gebietsaufsicht und Besucherbetreuung ein
Wien/Purkersdorf (OTS) - Ökologisch vorbildlich startet der
Nationalpark Donau-Auen in die heurige Saison. Gemeinsam mit der
Nationalpark Gesellschaft haben die Österreichischen Bundesforste
(ÖBf) neue E-Bikes für Gebietsaufsicht und Besucherbetreuung
angeschafft. "Zukünftig", so Nationalparkdirektor Carl Manzano,
"werden alle kürzeren Arbeitsstrecken im Nationalpark per Fahrrad
zurückgelegt." Von der Öko-Initiative überzeugt zeigt sich auch Georg
Erlacher, Vorstandssprecher der Österreichischen Bundesforste, deren
Nationalparkförster für die Gebietsbetreuung im Nationalpark
verantwortlich sind. "Als ein Unternehmen, das mit und von der Natur
lebt, war der Einsatz von E-Bikes für uns ein logischer Schritt",
freut sich Erlacher. "Der Nationalpark Donau-Auen ist - neben dem
Nationalpark Kalkalpen und dem Biosphärenpark Wienerwald - das dritte
Schutzgebiet, in dem wir aktiv in die tägliche Arbeit und das
Management eingebunden sind. Im flachen Gelände sind die E-Bikes eine
ideale, umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen",
so der Vorstandssprecher.
E-Bikes tanken Öko-Strom
Der Nationalpark Donau-Auen ist der erste Nationalpark, in dem
E-Bikes in größerem Ausmaß als Arbeitsfahrzeuge eingesetzt werden.
Das Wegenetz umfasst rund 220 Kilometer, betreut wird eine Fläche von
über 6.000 Hektar, jedes Jahr werden dabei mehrere tausend Kilometer
zurückgelegt. Insbesondere auf Kurzstrecken kommen die neuen
Öko-Fahrräder zum Einsatz. Getankt wird mit Öko-Strom, eine
Akku-Ladung reicht für rund 40-50 Kilometer. Die CO2-Ersparnis
gegenüber herkömmlichen Dienstautos beträgt rund 1 Tonne/Jahr.
Verwendet werden die Öko-Fahrräder vorwiegend von den
Gebietsbetreuern, die das Nationalparkgelände betreuen. Sie
informieren Besucher über den Nationalpark und das weit verzweigte
Wegenetz und achten auf die Einhaltung des Nationalpark-Gesetzes,
etwa ob Besucher auf offiziellen Wegen bleiben insbesondere in
ökologisch sensiblen Bereichen. "Nachhaltige Naturerschließung und
sanfte Besucherlenkung sind in Schutzgebieten oberstes Gebot", sind
sich Manzano und Erlacher einig. Neben der Gebietsbetreuung zeichnen
die ÖBf für Besuchereinrichtungen und Infrastruktur wie Wegerhaltung,
Rastplätze und die Betreuung der Bootsstrecken verantwortlich.
Nationalpark vor den Toren Wiens
Der Nationalpark Donau-Auen umfasst eine Fläche von 9.300 Hektar
und wird von der Nationalpark Gesellschaft, dem Nationalparkbetrieb
der Bundesforste und dem Forstamt der Stadt Wien (MA 49) gemeinsam
betreut. Die Flächen sind auf fünf Grundbesitzer verteilt, den
größten Anteil davon stellen die ÖBf. Das Schutzgebiet ist
unersetzlicher Lebens- und Rückzugsraum für über 800 höhere
Pflanzenarten, 100 Brutvogel- und 30 Säugetierarten, 20 Reptilien-
und Amphibienarten sowie rund 60 Fischarten. Beliebte Ausgangspunkte
für Nationalparktouren sind das Nationalparkhaus Wien-Lobau, das
schlossORTH Nationalpark-Zentrum mit dem Auerlebnis-Freigelände
Schlossinsel oder das ehemalige kaiserliche Jagdschloss Eckartsau mit
seinem historischen Schlosspark. Weitere Informationen,
Besucherprogramm und Führungen unter www.donauauen.at.
Pressefotos unter www.bundesforste.at
Rückfragehinweis:
Österreichische Bundesforste AG
Pia Buchner, Unternehmenskommunikation
Tel.: 02231-600-2123
mailto: [email protected]
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