FPÖ: Strache: 2,8 Millionen für den Chef einer staatlich geretteten Bank sind ein Skandal

Erste-Bank-Vorstand Treichl spielt moralisch in der untersten Liga

Wien (OTS) - Andreas Treichl, Vorstand der Erste Bank, hat laut Medienberichten im Jahr 2010 knapp 2,8 Millionen Euro verdient, davon 1,3 Millionen als leistungsbezogenen Bonus. "Das ist ungeheuerlich und geschmacklos. Die Erste Bank, die noch vor zwei Jahren den Staat angebettelt hat, sie zu retten, wirft jetzt wieder Millionen für die Gagen ihrer Vorstände hinaus, hat aber noch immer Milliarden-Schulden bei der Republik", kritisiert FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Für 2011 sei zu befürchten, dass Treichl noch mehr abcashen werde: "2010 war für die Erste Bank ein wirtschaftlich besseres Jahr als 2009. Den Bonus dafür sackt Treichl aber erst heuer ein."

Für Strache zeigt sich ganz deutlich, dass es unbedingt angezeigt gewesen wäre, eine Obergrenze für Managergehälter in jenen Banken einzuziehen, die am Tropf des Bankenpaketes hängen. "Es war klar, dass diese Typen dem Staat auf der Nase herumtanzen, wenn sie die Gelegenheit dazu haben", so Strache. Finanzminister Pröll habe den Bank-Freunden seine Nase dafür gerne zur Verfügung gestellt, leider aber auch die Nasen aller anderen Bürger, die diesen immensen Luxus der Bank-Oligarchen zu bezahlen haben. "Ich habe noch im Ohr, wie Treichl den Österreichern unlängst ausgerichtet hat, sie müssten mehr sparen. Für ihn selbst gilt das offenbar nicht. Der Mann spielt moralisch in der untersten Liga, ist vom Staat abhängig, kann aber die Taschen nicht voll genug bekommen", hält Strache fest.

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