• 26.03.2011, 09:49:12
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FPÖ: Strache: 2,8 Millionen für den Chef einer staatlich geretteten Bank sind ein Skandal

Erste-Bank-Vorstand Treichl spielt moralisch in der untersten Liga

Wien (OTS) - Andreas Treichl, Vorstand der Erste Bank, hat laut
Medienberichten im Jahr 2010 knapp 2,8 Millionen Euro verdient, davon
1,3 Millionen als leistungsbezogenen Bonus. "Das ist ungeheuerlich
und geschmacklos. Die Erste Bank, die noch vor zwei Jahren den Staat
angebettelt hat, sie zu retten, wirft jetzt wieder Millionen für die
Gagen ihrer Vorstände hinaus, hat aber noch immer Milliarden-Schulden
bei der Republik", kritisiert FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Für
2011 sei zu befürchten, dass Treichl noch mehr abcashen werde: "2010
war für die Erste Bank ein wirtschaftlich besseres Jahr als 2009. Den
Bonus dafür sackt Treichl aber erst heuer ein."

Für Strache zeigt sich ganz deutlich, dass es unbedingt angezeigt
gewesen wäre, eine Obergrenze für Managergehälter in jenen Banken
einzuziehen, die am Tropf des Bankenpaketes hängen. "Es war klar,
dass diese Typen dem Staat auf der Nase herumtanzen, wenn sie die
Gelegenheit dazu haben", so Strache. Finanzminister Pröll habe den
Bank-Freunden seine Nase dafür gerne zur Verfügung gestellt, leider
aber auch die Nasen aller anderen Bürger, die diesen immensen Luxus
der Bank-Oligarchen zu bezahlen haben. "Ich habe noch im Ohr, wie
Treichl den Österreichern unlängst ausgerichtet hat, sie müssten mehr
sparen. Für ihn selbst gilt das offenbar nicht. Der Mann spielt
moralisch in der untersten Liga, ist vom Staat abhängig, kann aber
die Taschen nicht voll genug bekommen", hält Strache fest.

Rückfragehinweis:

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