Maier/Hornek: Pöchhackers Rolle in ÖBB Geschäften wird immer brisanter

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Befragung des ehemaligen ÖBB-Chefs Martin Huber in der heutigen Sitzung des ÖBB-Rechnungshofunterausschusses hat einmal mehr untermauert, dass der derzeitige ÖBB-Aufsichtsratsvorsitzende Horst Pöchhacker eine immer brisanter werdende Rolle rund um die Spekulationsgeschäfte der ÖBB mit der Deutschen Bank, dem Kauf der ungarischen MAV Cargo und den damit im Zusammenhang stehenden Beratungsverträgen gespielt hat. "Pöchhacker ist offenbar die Schlüsselperson in den ganzen Geschäften", so ÖVP-Infrastruktursprecher Abg. Dr. Ferdinand Maier und Abg. Erwin Hornek heute, Mittwoch.

"Die Aussagen von Martin Huber können nicht deutlicher ausfallen. Er hat dem Ausschuss heute klar skizziert, wer welche Rolle in den ÖBB unter seiner damaligen Führung eingenommen hat. Dabei wird immer klarer, dass Aufsichtsratsvorsitzender Pöchhacker aktiv im operativen Tagesgeschäft der ÖBB entscheidend mitgemischt und sowohl am Vorstand wie auch am Aufsichtsrat vorbei Entscheidungen getroffen hat", so Hornek.

Die heute im Ausschuss neu gewonnenen Erkenntnisse seien essentielle Hinweise, um endlich Licht ins Dunkel rund um die ÖBB-Spekulationsgeschäfte zu bringen. "Die Befragung von Horst Pöchhacker im Ausschuss wird daher zum entscheidenden Moment für die Aufklärung und Beurteilung der Vorgänge", schloss Maier.
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