Seniorenbund: Ja zur Förderung von seniorengerechter Sanierung! Aber Finanzierung aus Wohnbauförderung!

Förderung ähnlich der Thermischen Sanierung schafft Aufschwung und Arbeitsplätze.

Wien (OTS) - Dr. Klaus Hecke, Bundesobmann-Stellvertreter des Österreichischen Seniorenbundes und in dieser Funktion auch Arbeitsgruppenleiter "Wohnen im Alter" in der "Denkwerkstatt des Österreichischen Seniorenbundes" nimmt zur heutigen Forderung der Bundesinnung Bau in der Wirtschaftskammer, man möge die seniorengerechte Sanierung von Wohnbauten ähnlich der Thermischen Sanierung fördern, Stellung:

"Ja, wir müssen unbedingt die seniorengerechte Sanierung fördern, damit die Menschen länger in ihren eigenen vier Wänden wohnen können. Aber es ist unmöglich, diese Förderung aus den Mitteln des neuen Pflegefonds aufzubringen. Vielmehr sollten dazu Mittel der Wohnbauförderung herangezogen werden!"

"Wenn Menschen länger zu Hause bleiben können, nicht ins Pflegeheim umziehen müssen, spart dies Geld im ohnehin finanzbelasteten Pflegebereich. Und wenn Wohnraum seniorengerecht -also barrierereduziert - umgebaut wird, schafft dies ein großes Potential für den Baubereich: Aufschwung durch Lukrierung neuer Aufträge und sichere Arbeitsplätze für die Menschen in diesen Branchen. Also insgesamt eine Stärkung der Wirtschaft", so Hecke weiter.

Für besseren Erfolg besser auf Bedürfnisse der Senioren-Kunden einstellen!

Und Hecke weiß aus der Arbeit der "Denkwerkstatt des Österreichischen Seniorenbundes" was Senioren außerdem von der seniorengerechten Sanierung ihres Wohnraumes abhält:

"Neben der Geldfrage fürchten sich Senioren auch vor dem Organisationsaufwand. Sie möchten nicht so viele verschiedene Professionisten kontaktieren und koordinieren müssen. Sie scheuen den Lärm, Schmutz und andere Unwegsamkeiten. Hier empfehlen wir der Branche dringend "All-in-Pakete" (Planung, Förderungsabwicklung, Durchführung und Reinigung inklusive) zu entwickeln. Wenn sich die verschiedenen Anbieter in der Region koordinieren und gleich ein Gesamtpaket anbieten, wird ihnen der Zugang zu den Senioren-Kunden jedenfalls leichter fallen!"

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler, Tel.: 0650-581-78-82; skofler@seniorenbund.at; www.seniorenbund.at

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