- 23.03.2011, 10:04:15
- /
- OTS0082 OTW0082
Seniorenbund: Ja zur Förderung von seniorengerechter Sanierung! Aber Finanzierung aus Wohnbauförderung!
Förderung ähnlich der Thermischen Sanierung schafft Aufschwung und Arbeitsplätze.
Wien (OTS) - Dr. Klaus Hecke, Bundesobmann-Stellvertreter des
Österreichischen Seniorenbundes und in dieser Funktion auch
Arbeitsgruppenleiter "Wohnen im Alter" in der "Denkwerkstatt des
Österreichischen Seniorenbundes" nimmt zur heutigen Forderung der
Bundesinnung Bau in der Wirtschaftskammer, man möge die
seniorengerechte Sanierung von Wohnbauten ähnlich der Thermischen
Sanierung fördern, Stellung:
"Ja, wir müssen unbedingt die seniorengerechte Sanierung fördern,
damit die Menschen länger in ihren eigenen vier Wänden wohnen können.
Aber es ist unmöglich, diese Förderung aus den Mitteln des neuen
Pflegefonds aufzubringen. Vielmehr sollten dazu Mittel der
Wohnbauförderung herangezogen werden!"
"Wenn Menschen länger zu Hause bleiben können, nicht ins
Pflegeheim umziehen müssen, spart dies Geld im ohnehin
finanzbelasteten Pflegebereich. Und wenn Wohnraum seniorengerecht -
also barrierereduziert - umgebaut wird, schafft dies ein großes
Potential für den Baubereich: Aufschwung durch Lukrierung neuer
Aufträge und sichere Arbeitsplätze für die Menschen in diesen
Branchen. Also insgesamt eine Stärkung der Wirtschaft", so Hecke
weiter.
Für besseren Erfolg besser auf Bedürfnisse der Senioren-Kunden
einstellen!
Und Hecke weiß aus der Arbeit der "Denkwerkstatt des
Österreichischen Seniorenbundes" was Senioren außerdem von der
seniorengerechten Sanierung ihres Wohnraumes abhält:
"Neben der Geldfrage fürchten sich Senioren auch vor dem
Organisationsaufwand. Sie möchten nicht so viele verschiedene
Professionisten kontaktieren und koordinieren müssen. Sie scheuen den
Lärm, Schmutz und andere Unwegsamkeiten. Hier empfehlen wir der
Branche dringend "All-in-Pakete" (Planung, Förderungsabwicklung,
Durchführung und Reinigung inklusive) zu entwickeln. Wenn sich die
verschiedenen Anbieter in der Region koordinieren und gleich ein
Gesamtpaket anbieten, wird ihnen der Zugang zu den Senioren-Kunden
jedenfalls leichter fallen!"
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler, Tel.: 0650-581-78-82; mailto:[email protected]; www.seniorenbund.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SEN






