- 22.03.2011, 17:05:38
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Lopatka: Österreich hilft Entwicklungsländern durch Kapitalerhöhungen für Entwicklungsbanken
Finanzstaatssekretär streicht im Finanzausschuss des Parlaments humanitäres Engagement Österreichs hervor
Wien (OTS) - Im Rahmen der internationalen Finanzinstitutionen
(IFIs) leistet Österreich wichtige Beiträge für Entwicklungsländer,
betonte Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka heute im
Finanzausschuss des Parlaments. Durch das IFI-Beitragsgesetz werde
eine nationale Rechtsgrundlage für die Zeichnung von zusätzlichen
Kapitalanteilen im Rahmen der Kapitalerhöhungen bzw.
Wiederauffüllungen bei der Afrikanischen Entwicklungsbank, der
Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, der
Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, der
Inter-Amerikanischen Entwicklungsbank, des Fonds für Sondergeschäfte
(der von der Inter-Amerikanischen Entwicklungsbank verwaltet wird)
und des globalen Umweltfazilität-Treuhandfonds, geleistet.
"Diese Kapitalerhöhungen und Wiederauffüllungen ermöglichen es, die
Ausleihevolumina der IFIs, die als Reaktion auf die Finanzkrise
angehoben wurden, weiterhin aufrechterhalten zu können", so Lopatka.
Auf Basis des Gesetzes werde Österreich in den kommenden Jahren 81
Millionen Euro an direkten Zahlungen und 846 Millionen Euro an - im
Notfall abrufbarem - Haftkapital übernehmen.
Die Zahlungen an die einzelnen Finanzinstitutionen sind zur Gänze an
die österreichische ODA-Quote (Official Development Assistance-Quote)
anrechenbar und damit ein wesentlicher Beitrag zur Österreichischen
Entwicklungszusammenarbeit.
Wie wichtig das IFI-Beitragsgesetz sei, zeige sich am Beispiel der
Afrikanischen Entwicklungsbank, bei der es sich um die sechste
allgemeine Kapitalerhöhung handelt. "Die österreichische
Zahlungsverpflichtung beträgt hier 13,5 Millionen Euro, das
Haftkapital 212,2 Millionen Euro. Die Bank wurde 1964 zur Förderung
des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts ihrer regionalen
Mitglieder gegründet. Mittlerweile hat sie 53 afrikanische und 24
nichtafrikanische Mitglieder. Die Bank finanziert sich auf den
Kapitalmärkten und gibt diese Mittel an ihre besser entwickelten
Mitglieder zu optimalen Konditionen", so Lopatka.
Rückfragehinweis:
Pressesprecherin von Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka Mag. Iris Brüggler Tel.: T: +43 (0)1 51433 500 085, Mob: +43 (0)664 2249512 mailto:[email protected] www.bmf.gv.at Bundesministerium für Finanzen Hintere Zollamtsstraße 2b A-1030 Wien
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