- 16.03.2011, 13:39:43
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MedAustron-Grundsteinlegung am 16.03.2011 - BILD

Wien (OTS) - Heute Vormittag erfolgte die offizielle
Grundsteinlegung für MedAustron in Wiener Neustadt. In den kommenden
Jahren wird das Zentrum für Forschung und Therapie mit
Ionenstrahlung zur Behandlung von Krebs entstehen. Am Festakt
anlässlich des Baubeginns nahmen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll,
Wissenschaftsministerin Dr. Beatrix Karl,
EBG-Aufsichtsratsvorsitzender Klubobmann LAbg. Mag. Klaus
Schneeberger sowie Bürgermeister Bernhard Müller sowie rund 600
hochrangige Festgäste aus Wissenschaft und Wirtschaft teil.
"Ab heute wird MedAustron sichtbar. In den vergangenen Jahren
liefen die Vorbereitungen zwar auf Hochtouren, doch mit der heutigen
Grundsteinlegung kommen wir in die entscheidende Phase der
Realisierung dieses Jahrhundertprojekts", erklärte Klubobmann LAbg.
Mag. Klaus Schneeberger, Aufsichtsratsvorsitzender der Errichtungs-
und Betreibergesellschaft EBG MedAustron. Auch Wiener Neustadt
Bürgermeister Müller freute sich, dass MedAustron in der Stadt Wiener
Neustadt realisiert wird: "Die Realisierung von MedAustron zeigt, was
möglich ist, wenn man zusammen arbeitet. Gemeinsam haben wir diesen
Meilenstein gesetzt."
Neben der geplanten ambulanten Behandlung von Krebspatientinnen
und -patienten wird bei MedAustron auch nicht-medizinische Forschung
stattfinden, wie es in Österreich bisher noch nicht möglich war.
Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Karl: "Mit der
Grundsteinlegung von MedAustron in Wiener Neustadt wird ein wichtiger
Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Menschen geleistet und der
Wissenschafts- und Forschungsstandort Niederösterreich und Österreich
weiter gestärkt."
Für Landeshauptmann Dr. Pröll gehört MedAustron zu den
Leitprojekten der niederösterreichischen Forschungs- und
Technologiepolitik: "MedAustron ist eine große Zukunftschance für die
Region und für Niederösterreich. Hier entsteht ein international
relevanter Forschungs- und Wissenschaftsstandort von dem unser ganzes
Land profitieren wird. Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen direkt
im Ambulatorium und im Forschungsbereich werden auch ganz andere
Wirtschaftszweige von dem Impuls, den MedAustron auslöst,
profitieren. Außerdem werden wir mit der modernen
Therapiemöglichkeit, die MedAustron ermöglicht, vielen
Krebspatientinnen und -patienten neue Hoffnung im Kampf gegen diese
heimtückische Krankheit geben." Der Landeshauptmann unterstrich in
seiner Ansprache auch die Bedeutung von MedAustron als Beispiel für
internationale Zusammenarbeit: "Nur durch die intensive
Zusammenarbeit mit den Expertinnen und Experten des Europäischen
Kernforschungszentrums CERN ist ein Jahrhundertprojekt wie das
"MedAustron" möglich. Ich möchte mich hier auch bei allen
Verantwortlichen für diese hervorragende Kooperation bedanken."
Die Grundsteinlegung war nur der Startschuss für die Bauarbeiten
am Gelände in Wiener Neustadt. In den kommenden Monaten wird auf der
Baustelle mit Hochdruck gearbeitet, denn schon Ende des Jahres soll
die Errichtung abgeschlossen sein, damit im kommenden Jahr mit den
technischen Einbauten begonnen werden kann. Geht es nach den Plänen
der EBG MedAustron soll im Jahr 2013 der Probebetrieb anlaufen und ab
2015 die ersten Patientinnen und Patienten in Wiener Neustadt
behandelt werden.
Das Land Niederösterreich ist die treibende Kraft hinter dem
Projekt und übernahm zusätzlich mit einem einstimmigen Beschluss des
Landtages eine Haftung in der Höhe von 120 Millionen Euro für einen
großen Teil der erforderlichen Finanzierung der Errichtungs- und
Betriebsgesellschaft. Die Republik Österreich beteiligt sich an den
Errichtungs- und Betriebskosten für die nicht-klinische Forschung und
die Stadt Wiener Neustadt stellte das Grundstück zur Verfügung und
beteiligt sich ebenfalls zu einem kleinen Anteil an den
Errichtungskosten.
"Urväter" von MedAustron wurden geehrt
Den feierlichen Anlass der Grundsteinlegung nützten
Landeshauptmann Dr. Pröll, EBG-Aufsichtsratsvorsitzender Schneeberger
und die EBG-Geschäftsführer Dr. Bernd Mößlacher und Dr. Martin
Schima, um sich bei den "Urvätern" des Projekts MedAustron zu
bedanken. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für die
maßgebliche Mitwirkung zum Entstehen von MedAustron erhielten
Chefarzt Dr. Thomas Auberger, Univ.Doz. DI Dr. Erich Griesmayer,
Ministerialrat Prof. h.c. Dr. Peter Kowalski, Prim. Univ. Prof. Dr.
Richard Pötter sowie Univ. Prof. DI Dr. Meinhard Regler neben einer
Urkunde ein symbolhaftes Geschenk, bei dem es sich um einen Teil
eines Probestückes jener Kammer handelt, in der später die Teilchen
für die Behandlung und Forschung bei MedAustron beschleunigt werden.
Das Projekt
MedAustron ist das geplante Zentrum für Ionentherapie und
Forschung in Wiener Neustadt, wo ab 2015 Patientinnen und Patienten
mit Protonen (Kerne des Wasserstoffatoms) oder Kohlenstoffionen
(Kerne des Kohlenstoffatoms) behandelt werden. Das Kernstück von
MedAustron ist der Teilchenbeschleuniger, in dem diese Teilchen fast
bis auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, bevor sie in die
Strahlzuführung und anschließend in die Bestrahlungsräume münden.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Roman Frauenberger, MSc, MBA Personal und Marketing / Human Resources and Marketing ebg MedAustron GmbH Viktor Kaplan-Straße 2, 2700 Wiener Neustadt, Österreich/Austria Tel.: +43 (0) 2622 90 878-110 Mobil: +43 (0) 664 10 66 310 Fax: +43 (0) 2622 90 878-199 mailto:[email protected] www.medaustron.at
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