• 09.03.2011, 20:00:52
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Bundeskanzler Faymann: Industrie ist ein wichtiger Motor für die Weiterentwicklung unseres Landes

Mit dem Sozialen Ausgleich wurde der Grundstein für den Erfolg der Zweiten Republik gelegt

Wien (OTS) - "Was wir in Österreich in der Sozialpartnerschaft
vorleben, das wird in Europa weiter bestehen. Mit diesem
Zusammenwirken wurde der Grundstein für den Erfolg unseres Landes in
der Zweiten Republik gelegt", sagte Bundeskanzler Werner Faymann
heute Abend in seiner Grußbotschaft bei der Festveranstaltung "100
Jahre Haus der Industrie". Gefeiert wurde der Einzug der
Industriellenvereinigung (IV) in das Gebäude auf dem Wiener
Schwarzenbergplatz im Jahr 1911. Vor genau 100 Jahren wurde das "Haus
der Industrie" als Sitz der drei Zentralverbände von Kaiser Franz
Josef eröffnet.

"Diese 100 Jahre waren geprägt von einer wechselhaften Geschichte, in
der es nicht nur Massenvernichtung gegeben hat, sondern auch den
Geist des Miteinander", sagt der Bundeskanzler. Österreich gehöre
heute zu den reichsten Ländern der Welt. Das sei auch der Industrie
zu verdanken. "Bildung und Ausbildung sowie Forschung, Entwicklung
und Technologie gehören zu den Fundamenten eines künftigen Erfolges.
Die Industrie ist einer der wichtigen Motoren dafür", sagte Faymann.

Österreich habe aus der Geschichte gelernt und nun in der
Wirtschaftskrise richtig agiert. "Wir haben mit Europa ein
Friedensprojekt geschaffen in dem der soziale Ausgleich im
Mittelpunkt steht", sagte der Bundeskanzler.

Das heute Abend gefeierte Haus hat eine bewegte Geschichte hinter
sich und war nach 1945 Sitz des Alliierten Rates, der im Kleinen
Festsaal seine regelmäßigen Sitzungen abhielt. 1955 fanden hier die
Verhandlungen für den Abschluss des Staatsvertrages sowie das Treffen
der Außenminister der vier Signatarmächte statt, bevor am 27. Mai
1955 wieder die Vereinigung Österreichischer Industrieller - seit
1996 "Vereinigung der Österreichischen Industrie"- in das Haus
einzog. Dieser Teil der Geschichte des Hauses war auch bei der
heutigen Feier präsent.

Rückfragehinweis:
Nedeljko Bilalic
Pressesprecher des Bundeskanzlers
Tel.: (01) 531 15 - 2104, 0664/88 455 330
mailto:[email protected]

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