- 07.03.2011, 16:36:37
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Kauf von Holzfeuerung: 500 Euro Zuschuss
Österreichischer Biomasse-Verband begrüßt Holzkessel-Förderung
Wien (OTS) - Einen weiteren Schritt in Richtung Energieautarkie
setzen die Bundesminister Niki Berlakovich und Doris Bures als
Eigentümervertreter des Klima- und Energiefonds mit der Förderung des
Austausches von fossilen Heizsystemen auf erneuerbare Holzfeuerungen
oder auch den Einstieg in das Heizen mit Holz. "Die Förderaktion ist
ein wichtiges Signal für die gesamte Biomasse-Branche. Damit werden
neue green jobs geschaffen und die CO2-Emissionen weiter reduziert",
lobte Horst Jauschnegg, Vorsitzender des Österreichischen
Biomasse-Verbandes, die Entscheidung. "Auch die Geldbörse der
Österreicher wird langfristig mit dem Umstieg von fossil auf
erneuerbar geschont." Während die Heizölpreise im Vorjahr um rund 23
% stiegen, blieben die Pellets-, Hackgut- und Scheitholzpreise
vergleichsweise konstant. Die Preisschere von Heizöl öffnet sich
weiter zugunsten von Holz. 2010 betrug beispielsweise die
Preisdifferenz zwischen Hackgut und Heizöl durchschnittlich 60 %. Bei
einem gut gedämmten Haus ergibt sich dadurch aktuell ein Preisvorteil
von etwa 700 Euro pro Jahr. Bei älteren Häusern kann dieser bis auf
3000 Euro pro Jahr anwachsen.
Details zur Förderaktion. Der Kauf eines Holzheizsystems wird mit
500 Euro pauschal gefördert. Das Geld stellt der Klima- und
Energiefonds im Rahmen seiner Marktdurchdringungsprogramme über die
KPC zur Verfügung. Die Förderung ist für heuer mit 3 Millionen Euro
gedeckelt, wodurch zumindest 6000 Österreicher oder Familien
finanziell unterstützt werden. Neben Pellets- und Hackgut-Heizkesseln
sind auch vollautomatische Pellets-Kaminöfen in der Aktion
inkludiert. Ausgenommen aus der Förderung ist die Feuerung mit
klassischem Scheitholz, die beispielsweise bei Kamin- oder Kachelöfen
zum Einsatz kommt. Eine Kombination mit dem Sanierungscheck ist nicht
möglich, jedoch können eventuelle Landesförderungen in Anspruch
genommen werden.
"Wir begrüßen das eindeutige Bekenntnis der Bundesregierung für
die Biomasse-Energiebranche und unterstützen auch Bundesminister Niki
Berlakovich auf seinem Weg zur Energieautarkie 2050, die ohne die
Biomasse-Nutzung nicht möglich ist", ergänzt Jauschnegg. "Ferner ist
uns auch die Feststellung des Bundesministers wichtig, dass die
Förderung der fossilen Heizanlagen der falsche Weg ist."
Rückfragehinweis:
DI Antonio Fuljetic,
+43 (0)1 533 0797 - 31 oder
[email protected]
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