- 03.03.2011, 13:45:37
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Bogath: Aufruf zur Groß-Demo für Frauenrechte anlässlich des 100. Internationalen Frauentags am 19. März 2011 in Wien
Frauenrechte sind auch Ihre/deine Rechte
Wien (OTS/ÖGB) - "Wir ÖGB NÖ-Frauen rufen auf zur Teilnahme an der
Frauen-Großdemonstration, am 19. März in Wien. Denn wir wollen?s
endlich fair: Arbeit fair entlohnen bei einem Mindesteinkommen von
1.300 Euro für einen Vollzeitjob! Arbeit fair bewerten mit gleichem
Einkommen für gleichwertige Arbeit! Zeit fair teilen mit gerechter
Aufteilung von Familie und Beruf! Und: Macht fair teilen mit mehr
Frauen in Führungspositionen", fordert die ÖGB-NÖ-Frauenvorsitzende
KRin Christa Bogath lautstark gemeinsam mit ihren Kolleginnen und
Mitstreiterinnen.
"Deshalb treffen wir uns ab 13.00 Uhr beim ÖGJ-Bus am
Schwarzenberg-Platz im 1. Bezirk in Wien! Schon vor 100 Jahren, am
19. März 1911, demonstrierten 20.000 Frauen für ihre Rechte. Die
Forderungen nach einem Frauenwahlrecht und Arbeitsschutzgesetz haben
wir Gewerkschafterinnen bereits erkämpft. Der gleiche Lohn für
gleichwertige Arbeit lässt aber auch nach 100 Jahren noch auf sich
warten. Damit wir das erreichen, müssen wir alle an einem Strang
ziehen. Einkommensgerechtigkeit nützt allen - Frauen und Männern", so
ruft Bogath alle Mitstreiterinnen und auch die Mitstreiter zur
Frauen-Großkundgebung auf.
Mehr Frauen in Führungspositionen
"Die Politik ist noch immer gefordert, die längst nötigen
Rahmenbedingung zu schaffen, damit Frauen auch in der Realität - im
Beruf und im Alltag - den Männern gleichgestellt sind, wovon
letztendlich wieder beide Geschlechter profitieren! Erst wenn
genügend Frauen an Schalt- und Entscheidungsstellen sind, werden wir
Frauen uns auf allen beruflichen und gesellschaftlichen Gebieten
behaupten können", erklärt Bogath.
"Ebenso sind Rahmenbedingungen - wie zum Beispiel flächendeckende,
hochqualifizierte und leistbare Kinderbildungsseinrichtungen, die
sich an den Bedürfnissen der Kinder, der Eltern und an den
Erfordernissen der Wirtschaft orientieren - sind nötig, damit sich
Beruf und Familie vereinbaren lassen!", betont Bogath.
"Egal unter welchem Titel, wir haben um den 8. März herum jedes Jahr
aufs Neue zahlreiche Gründe, um zu feiern und zu fordern, zu
erinnern, zu thematisieren und heuer auch zu demonstrieren", so
Bogath abschließend.
Kurze Geschichte des Internationalen Frauentags:
Der Internationale Frauentag (International Women's Day) wird
weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Er geht auf
eine Idee der deutschen Frauenrechtlerin Clara Zetkin zurück, die ihn
am 27. August 1910 auf der Internationalen Sozialistischen
Frauenkonferenz in Kopenhagen ins Leben rief: Von diesem Zeitpunkt an
war der 19. März Internationaler Sozialistischer Frauentag und
gleichzeitig Kampftag für das Frauenwahlrecht.
Am 19. März 1911 demonstrierten Frauen in Deutschland, Dänemark,
Österreich, Schweden, der Schweiz und den USA für Gleichberechtigung.
1921 erfolgte eine Verlegung des "Internationalen Frauentags" vom 19.
März auf den 8. März. 1975 rief die UNO am 8. März zum
Internationalen Frauentag auf.
Rückfragehinweis:
KRin Christa Bogath
Frauenvorsitzende des ÖGB NÖ
Leiterin der Abteilung Frauenpolitik der AKNÖ
Tel.: 0664/39 20 123
E-Mail: [email protected]
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