- 02.03.2011, 14:07:07
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ÖAAB hat Tempo und Tiefgang in Schulpolitik gebracht
ÖAAB-GS Lukas Mandl diskutierte auch in Wien mit den Spitzenvertreterinnen und -vertretern der Schulpartnerschaft
Wien (OTS) - Am Dienstag Abend absolvierte der Generalsekretär des
Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes ÖAAB in der ÖVP, LAbg. Mag.
Lukas Mandl, in Wien den nächsten Tour-Stopp seiner
Bildungsdialogtour durch alle Bundesländer. Zahlreiche Vertreterinnen
und Vertreter der Schulpartnerschaft - also von Schüler-, Lehrer- und
Elternseite, waren der Einladung des Landesobmanns des Wiener ÖAAB,
LAbg. Dr. Matthias Tschirf, gefolgt. ****
"Unter der Führung von Michael Spindelegger hat der ÖAAB das
Bildungskonzept für Österreich erarbeitet. Dieses Bildungskonzept hat
Österreich aus dem schulpolitischen Tiefschlaf geholt. Wir haben
Tempo und Tiefgang in die Debatte für eine umfassende Schulreform
gebracht", so Mandl in seinem Eröffnungsstatement, mit dem er das
Bildungskonzept des ÖAAB vorstellte, das vor einem Dreivierteljahr
die Initialzündung für die Schulreform war. Etwa der Konsens über die
flächendeckende Ausweitung der Neuen Mittelschule sei auf die
"beharrliche Arbeit des ÖAAB für die Schülerinnen und Schüler"
zurückzuführen.
"Wien ist anders - das sieht man auch im Schulbereich. In der
Großstadt Bereich liegen die Herausforderungen noch mehr als anderswo
in der sozialen und in der sprachlichen Kompetenz. Auch das
gesellschaftliche Ansehen der Lehrerinnen und Lehrer muss besser
werden. Die Unterrichtsministerin weiß, dass in den kommenden zehn
Jahren etwa die Hälfte aller Lehrerinnen und Lehrer in Pension gehen
wird. Trotzdem kampagnisiert sie unausgesetzt gegen diese
Berufsgruppe. Das ist unklug und verantwortungslos. Wie sollen auf
dieser Basis Motivation und Interesse bei guten jungen Menschen für
diesen Beruf entstehen", fragt Mandl.
Aus der Sicht des Schülervertreters Nico Marchetti ist die
Stimmung zu Veränderungen in der Schulpolitik vorhanden. "Allerdings
müssen die Reformen auch im Klassenzimmer ankommen", so Marchetti.
Vieles sei zu verbessern, so sei ein Ausbau der Feedback-Kultur
ebenso ein Schlüssel zum Erfolg wie das Teamteaching, so der
ehemalige Bundesschulsprecher
Mag. Bernd Vogel, geschäftsführender Obmann der Landesfachgruppe
der AHS-Lehrerinnen und -Lehrer im Wiener ÖAAB, erklärte:
"Unterrichten wird immer schwieriger. Die sozialen Probleme der
Schülerinnen und Schüler nehmen rasant zu. Es gilt, dieser
Entwicklung entgegenzuarbeiten. Schulpsychologinnen und
Schulpsychologen sind wesentlich für die Zukunft im Klassenzimmer.
Auch die Lehrerausbildung hat eine Schlüsselfunktion in einer großen
Schulreform."
"Jugendliche sollen in der Schulausbildung das Rüstzeug bekommen,
um nach uns die Verantwortung zu übernehmen", so Ing. Stefan
Mandahus, Präsident des Hauptverbandes katholischer Elternvereine
Österreichs. "Es geht mir daher um die Qualität der Bildung, um
Chancengerechtigkeit, Menschenbildung und Wertevermittlung", so
Mandahus.
"Die Schule bewegt Menschen. Die Schule ist aber auch mit
gesellschaftlichen Veränderungen konfrontiert. Es ist daher wichtig,
auf diese Veränderungen einzugehen und auf sie zu reagieren", so
Stefan Maresch, Vorsitzender im Zentralausschuss der Wiener
LandeslehrerInnen. "Schule lebt vom Idealismus der Schulpartner", so
Maresch.
"Der ÖAAB hat in Bildungsfragen das Lead übernommen. Wir machen
aus Betroffenen Beteiligte. So verstehen wir Politik, auch und gerade
im Schulbereich. So haben wir unser Bildungskonzept mit den
Schulpartnern erarbeitet. Und so versuchen wir jetzt, die Schulreform
schnell und umfassend in Umsetzung zu bringen", so Mandl
abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖAAB-Generalsekretariat Mag. Nikola König PR & Kommunikation Tel.: Tel.: +43 (1) 40 141 216, Fax: +43 (1) 40 141 229 mailto:[email protected] www.oeaab.com
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