- 01.03.2011, 11:53:37
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Nach Schweizer Entwicklungshilfe-Schub hofft die Caritas Österreich auf "NachahmungstäterInnen"
Caritas-Auslandshilfechef Petrik-Schweifer appelliert an die österreichischen Nationalratsabgeordneten, "sich von diesem Mut anstecken zu lassen"
Wien (OTS) - Nach dem Beschluss des Schweizer Nationalrats zur
Erhöhung der dortigen Entwicklungshilfegelder hofft die
österreichische Caritas auf NachahmungstäterInnen: "Die Schweizer
Nationalratsabgeordneten haben mit ihrem tatkräftigen Engagement
bewiesen, dass die Politik eines Landes nicht nur von der
Bundesregierung, sondern auch im Parlament gemacht wird. Wir hoffen,
dass sich die österreichischen Nationalratsabgeordneten von diesem
Mut anstecken lassen und beim Beschluss des
Bundesfinanzrahmengesetzes im Mai sowie bei den Budgetverhandlungen
für 2012 die vorgesehenen Kürzungen verhindern. Immerhin steht das
Leben von tausenden Menschen auf dem Spiel", betont
Caritas-Auslandshilfechef Christoph Petrik-Schweifer.
Die aktuell in der ganzen Welt dramatisch steigenden
Nahrungsmittelpreise zeigten einmal mehr die immense Bedeutung von
Maßnahmen zur Hungerbekämpfung, so der Caritas-Auslandshilfechef.
"Im vorweihnachtlichen Ministerrat hat die Bundesregierung sich
erneut zum Entwicklungshilfefahrpan bekannt, der bis 2015 eine
Erhöhung der Mittel auf 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens
vorsieht. Jetzt kann die Bundesregierung beweisen, dass sie ihre
Versprechen ernst nimmt", so Petrik-Schweifer.
Rückfragehinweis:
Caritas Österreich
Mag. Silke Ruprechtsberger
Tel.: 01/488 31/417 oder: 0664/82 66 909
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