- 25.02.2011, 09:12:40
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Unabhängige GewerkschafterInnen in der GÖD unterstützen Bildungsvolksbegehren
Breite soziale und demokratische Bildungsbewegung notwendig. Kein Verständnis für fcg.GÖD-Gesamtschulblockade
Wien (OTS) - Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der
GÖD/UGöd unterstützen das Bildungsvolksbegehren als deutlichen,
öffentlich wahrnehmbaren Impuls für die überfällige breite
Bildungsdiskussion, die engagierte Eltern, SchülerInnen, Studierende
und Lehrende, GewerkschafterInnen, NGOs und reformorientierte
PolitikerInnen zum Durchsetzen demokratischer und sozialer
Bildungsreformen nützen sollten - und für die Finanzierung dieser
Reformen durch ein Konjunkturpaket Bildung, Soziales und öffentliche
Dienste.
Das vom ÖGB-Vorstand am 24.2.2011 beschlossene Positionspapier des
ÖGB fasst wesentliche Bildungs-Forderungen der ArbeitnehmerInnen,
auch der ArbeitnehmerInnen im öffentlichen Dienst und damit der
LehrerInnen zusammen, wobei allerdings Widerspruch von
ArbeitnehmerInnen- und neoliberalen Kapitalinteressen
sozialpartnerschaftlich ausgespart wird. Zwischen den Forderungen des
ÖGB und denen des Bildungsvolksbegehrens gibt es in vielen Bereichen
Übereinstimmung, was für das im Jänner vorgestellte sozial-selektive
und reformresistente ÖVP-Bildungspapier nicht gilt. Schade, das die
fcg.GÖD im ÖGB-Vorstand einmal mehr an parteipolitischen Vorurteilen
festgehalten und gegen die gemeinsame Schule und gegen eine
Unterstützung des Volksbegehrens votiert haben.
UGöd-Kritik am Volksbegehren
Am vorliegenden Text des Volksbegehrens kritisieren die
Unabhängigen GewerkschafterInnen das Fehlen der expliziten Forderung
nach demokratischen Mitbestimmungsrechten der Eltern, SchülerInnen,
PädagogInnen, der Lehrenden und Studierenden und nach ausreichender
Finanzierung aller Bildungseinrichtungen durch die öffentliche Hand.
Es geht um das Menschenrecht auf Bildung für alle, unabhängig von
ihrer sozialen Stellung, ihrer Herkunft, von Geschlecht oder
Religion. Es geht um die Zukunft der Kinder und Jugendlichen, um ihre
Chancen auf Teilhabe am österreichischen und EUropäischen
Arbeitsmarkt sowie am wirtschaftlichen, politischen und kulturellen
Lebe
Keine Angst vor Reformen - Her mit den Bildungsmilliarden!
Wenn sich die ChristgewerkschafterInnen der GÖD und ihrer
LehrerInnengewerkschaften noch immer nicht von Parteipolitik und
Standesdünkel lösen können wollen - die Unabhängigen
GewerkschafterInnen in der GÖD sehen wie die Mehrheit im ÖGB das
Bildungsvolksbegehren als Chance.
Beate Neunteufel-Zechner, Reinhart Sellner - Vorsitzende der UGöd
Rückfragehinweis:
Reinhart Sellner,
e-mail: [email protected], Tel: 0676/343 75 21
Internet: www.ugoed.at
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