- 23.02.2011, 16:24:46
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GPA-djp-Proyer zu Sozial Global: Änderungskündigungen zurücknehmen
Aufsichtsratsvorsitzende Goldmann soll Verunsicherung unterlassen
Wien (OTS/GPA-djp/ÖGB) - "Die Auslegung der arbeitsrechtlichen
Bestimmungen des Kollektivvertrages für die ArbeitnehmerInnen im
Gesundheits- und Sozialbereich (BAGS-Kollektivvertrag) bei der Sozial
Global AG durch die Aufsitzsratsvorsitzende der Sozial Global AG
Wilhelmine Goldmann ist ohne rechtliche Substanz und in dieser Form
schlichtweg falsch", kommentiert der stv. Bundesgeschäftsführer der
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
(GPA-djp), Karl Proyer, die gestrige Stellungnahme von Goldmann.
"Es gibt keinen alten und keinen neuen BAGS-Kollektivvertrag sondern
nur einen einzigen Kollektivvertrag mit zwei verschiedenen
Mindestlohn- und Mindestgrundgehaltstabellen und Mindestlöhne bzw.
Mindestgehälter können bekanntlich nicht gekürzt werden. Auch
besteht für die Arbeitgeberseite kein Recht, Angestellte in die neue
Struktur zu zwingen, lediglich die Angestellten selbst hätten ein
Optierungsrecht. Die GPA-djp unterstützt selbstverständlich alle
Angestellten bei der Durchsetzung ihrer Rechte", so Proyer
"Wir hätten von den Verantwortlichen bei Sozial Global eigentlich
mehr erwartet als billige öffentliche Polemik betreffend der 15
Monatsgehälter, die trotzdem ein kaum vernünftiges Einkommen für
vielfach Teilzeitbeschäftigte Frauen ergeben", so Proyer weiter.
Die GPA-djp fordert die Verantwortlichen bei Sozial Global auf, die
weitere Verunsicherungen von Angestellten zu unterlassen, auf
sachlichere Verhandlungswege einzuschlagen und die
Änderungskündigungen zurückzunehmen. Im übrigen sei man in der
GPA-djp selbst in der Lage zu beurteilen was für die Beschäftigten,
BetriebsrätInnen und die Gewerkschaft gut sei, heißt es abschließend.
Rückfragehinweis:
GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit Mag. Martin Panholzer Tel.: 05 0301-21511 Mobil: +43 676 817 111 511 Email: [email protected] Internet: www.gpa-djp.at
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