- 23.02.2011, 09:33:33
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Konsument: Die besten Multimediafestplatten fürs Heimnetzwerk
Testmagazin Konsument: Acht Geräte im Test - drei davon "gut"
Wien (OTS/VKI) - Musik hören, Fotos, Filme oder Videos schauen -
all das ist mittlerweile auch via Computer möglich. Der Nachteil: Der
Bildschirm ist in der Regel kein vollwertiger Ersatz für den
großformatigen Flachbildschirm im Wohnzimmer. Eine mögliche Lösung
für dieses Problem ist, Computer und Fernseher zu vernetzen -
beispielsweise mittels einer Multimediafestplatte. In der Märzausgabe
des Testmagazins Konsument wurden insgesamt acht Geräte bewertet,
wobei ein hoher Preis kein Kriterium für ein "gutes" Ergebnis ist:
Die drei besten Geräte (Raidsonic, Me2) zählen zu den günstigsten und
kosten zwischen 110 und 180 Euro. Die teuerste, allerdings nur
"durchschnittlich" bewertete Festplatte kommt dagegen auf 380 Euro
(Fantec). Getestet wurden die Geräte auf Bild- und Tonqualität,
Handhabung, Energieverbrauch, störende Betriebsgeräusche und
Vielseitigkeit. Multimedia-festplatten beherrschen fast alle gängigen
Audio-, Foto- und Videoformate. Selbst wenn sie aber wortwörtlich
einiges auf dem Kasten haben: Alleskönner sind sie nicht. So gibt es
etwa keine Garantie, dass die Wiedergabe von bereits vorhandenen,
älteren Daten klappt und auch beim Bedienkomfort gibt es Abstriche.
"Unter dem Strich sind Multimediafestplatten aber eine durchaus
brauchbare - wenn auch nicht die einzige - Möglichkeit, mit der man
das TV-Gerät ohne großen Aufwand in eine ,Medienzentrale'
umfunktionieren kann. Besonders deren Vielseitigkeit spricht für
sie", erläutert Paul Srna vom Verein für Konsumenteninformation
(VKI). "Eine optimale Lösung für ein Heimnetzwerk gibt es aber
ohnehin nicht. Je nach Bedarf und technischen Möglichkeiten kann
diese unterschiedlich aussehen."
Multimediafestplatten sind eine Mischung aus externer Festplatte
und Computer. Einerseits dienen sie als Datenspeicher, andererseits
sind sie in der Lage, Daten fernsehgerecht aufzubereiten und über
TV-Gerät und HiFi-Anlage wiederzugeben. Zu diesem Zweck haben sie
auch eigens abgestimmte Schnittstellen zur Bild- und Tonübertragung,
während man beim Computer wesentlich öfter mit Adaptern arbeiten
muss. Multimediafestplatten können wie ein Videorekorder oder
DVD-Player an verschiedenste Geräte, u.a. Computer, TV oder
Hi-Fi-Anlage angeschlossen und die zuvor darauf überspielten
Multimediadateien abgespielt werden.
Weitere Informationen zu Multimediafestplatten sowie
Alternativlösungen für Heimnetzwerke gibt es auf www.konsument.at
sowie im März-Konsument.
Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at
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