• 18.02.2011, 16:10:00
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ÖGB-Oberhauser: Schluss mit der Zeitverschwendung Sitzenbleiben

Durchfallen aber auch durch individuelle Förderung unnötig machen

Wien (OTS/ÖGB) - "Ein Jahr lang Mathematik und Englisch und Musik
wiederholen, weil man nicht Latein kann - diese Zeitverschwendung
wird jetzt hoffentlich bald ein Ende haben", begrüßt
ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser den Vorstoß von
Unterrichtsministerin Claudia Schmied zur Abschaffung des
Sitzenbleibens an den Schulen. Die Sozialpartner haben schon in ihrem
Grundsatzpapier 'Chance Bildung' aus dem Jahr 2007 gefordert, dass
durch ein Kurssystem das Wiederholen von ganzen Klassen weitgehend
vermieden wird.

Der ÖGB fordert eine ganzheitliche Schulreform. "Zu den wichtigsten
Zielen gehören neben Durchlässigkeit und Transparenz auch die
individuelle Förderung der Stärken jeder Schülerin und jedes
Schülers, aber auch die Bekämpfung konkreter Schwächen, am besten so
rechtzeitig, dass alle Fächer positiv abgeschlossen werden können.
Damit und mit einem massiven Ausbau der Ganztagsschulen sollen die
Millionen unnötig gemacht werden, die die Eltern Jahr für Jahr für
Nachhilfe ausgeben, sagt Oberhauser.

Rückfragehinweis:
ÖGB Öffentlichkeitsarbeit
Florian Kräftner
0664 301 60 96
[email protected]

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