ÖGB-Oberhauser: Schluss mit der Zeitverschwendung Sitzenbleiben

Durchfallen aber auch durch individuelle Förderung unnötig machen

Wien (OTS/ÖGB) - "Ein Jahr lang Mathematik und Englisch und Musik wiederholen, weil man nicht Latein kann - diese Zeitverschwendung wird jetzt hoffentlich bald ein Ende haben", begrüßt ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser den Vorstoß von Unterrichtsministerin Claudia Schmied zur Abschaffung des Sitzenbleibens an den Schulen. Die Sozialpartner haben schon in ihrem Grundsatzpapier 'Chance Bildung' aus dem Jahr 2007 gefordert, dass durch ein Kurssystem das Wiederholen von ganzen Klassen weitgehend vermieden wird.

Der ÖGB fordert eine ganzheitliche Schulreform. "Zu den wichtigsten Zielen gehören neben Durchlässigkeit und Transparenz auch die individuelle Förderung der Stärken jeder Schülerin und jedes Schülers, aber auch die Bekämpfung konkreter Schwächen, am besten so rechtzeitig, dass alle Fächer positiv abgeschlossen werden können. Damit und mit einem massiven Ausbau der Ganztagsschulen sollen die Millionen unnötig gemacht werden, die die Eltern Jahr für Jahr für Nachhilfe ausgeben, sagt Oberhauser.

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