Geprägte Geschichte: Münzen als Kommunikationsmittel

Aktuelle Ausstellung im Geldmuseum der OeNB

Wien (OTS) - Münzen sind das erste Massenmedium der Geschichte. Schon früh wurde ihr Potenzial zur Verbreitung von Nachrichten erkannt: Große Reichweite, hohe Auflagezahlen und vergleichsweise niedrige Herstellungskosten machten sie bis zur Entwicklung des Buchdrucks zum idealen Kommunikationsmittel. Das eingeschränkte Platzangebot auf den Münzen zwang zu einer klaren und leicht verständlichen Symbolsprache. Heute erlauben uns Münzbilder daher spannende, oft rätselhafte Einblicke in die Vorstellungswelten vergangener Epochen und Kulturen. Die neue Ausstellung des Geldmuseums der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) präsentiert in den vier Themenbereichen Staat, Politik, Wirtschaft und Religion, Münzen einmal nicht als Zahlungsmittel, sondern als lebendiges Geschichtsbuch. Zeitgenössische Bildquellen stellen die Münzbilder überdies in einen größeren Kontext.

Der inhaltliche Bogen der Ausstellung spannt sich dabei von der Ermordung Caesars, über römische Steuererleichterungen bis hin zur Krönung von Kaiser Franz Joseph und seiner Gemahlin Kaiserin Elisabeth mit der ungarischen Königskrone. Seltene Stücke aus der OeNB-Sammlung, wie die Hochzeitsguldiner Kaiser Maximilians I. oder einer von lediglich fünf erhaltenen Salzburger Löwentalern, werden durch ausgewählte Leihgaben aus dem Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums (KHM) ergänzt und machen Geschichte durch Geschichten lebendig.

Zur Ausstellung

Ausstellungstitel:
Geprägte Geschichte. Münzen als Kommunikationsmittel

Ausstellungsdauer:
22. Feber 2011 bis 28. Oktober 2011

Adresse:
Oesterreichische Nationalbank, Geldmuseum, Otto-Wagner-Platz 3, 1090 Wien

Öffnungszeiten des Geldmuseums:
Dienstag und Mittwoch von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Donnerstag von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Freitag von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr
Samstag bis Montag, an Feiertagen sowie am 24. 12. und 31. 12. geschlossen

Führungen & Workshops:
Für Gruppen ab 10 Personen, kostenlos, Terminvereinbarung notwendig! Anmeldung: Tel.: (+43-1) 404 20-6644, Fax: (+43-1) 404 20-6695, geldmuseum@oenb.at

Eintritt:
Frei

Anreise:
U2 Schottentor, Straßenbahnlinien 37/38/40/41/42/43/5

Weitere Informationen bzw. Fotos unter www.geldmuseum.at bzw. geldmuseum@oenb.at, Tel: (+43-1) 404 20-6644

Herausgeber:
Oesterreichische Nationalbank
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43-1 404 20/6666
http://www.oenb.at

Rückfragen & Kontakt:

Oesterreichische Nationalbank
Mag. Armine Wehdorn
Tel.: +43-1 40420/6631 oder /6644
geldmuseum@oenb.at
www.geldmuseum.at

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