Lopatka dankte Sean Penn für Einsatz in der Krisenregion Haiti

Österreich habe 13,5 Millionen Euro an humanitärer Hilfe bereitgestellt, so der Finanzstaatssekretär

Wien (OTS) - Für seinen Einsatz in Haiti bedankte sich Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka heute beim Gründer der Hilfsaktion für Haiti, Sean Penn. "Ihr Engagement ist ein wichtiger Beitrag dazu, dass Hilfsgüter auch bei den Bedürftigen ankommen", so Lopatka bei dem Gesprächstermin in Wien zu Sean Penn. Österreich unterstütze die UNO bei der Koordination der internationalen Hilfe.

"Österreich hat 13,5 Millionen Euro als humanitäre Hilfe bereitgestellt. Dabei stammen 3,8 Millionen Euro vom Bund, 3,1 Millionen Euro von den Ländern und Städten und 6,6 Millionen Euro von Nicht-Regierungsorganisationen. Mehr als sieben Millionen Euro der Gesamtsumme wurden für die Soforthilfe, der Rest für Wiederaufbauhilfe aufgewendet. Die Österreicherinnen und Österreicher haben große Solidarität mit den Notleidenden in Haiti gezeigt und haben mehr als 32 Millionen Euro für die Erdbebenopfer von Haiti gespendet", betonte Lopatka.

Die konkrete Umsetzung der Hilfsmaßnahmen erfolge über multilaterale humanitäre Organisationen, die Austrian Development Agency ADA sowie österreichische humanitäre Nichtregierungsorganisationen. Darüber hinaus leistete das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten einen freiwilligen Beitrag in der Höhe von 100.000 Euro an den zentralen Katastrophenhilfsfonds der Vereinten Nationen (CERF). Damit werde nicht zuletzt auch dem Anliegen, der Vermeidung von Neuverschuldung Haitis durch Bereitstellung von Hilfsmaßnahmen in Form von Zuschüssen kanalisiert.

Auch für die Zukunft sei klar, dass österreichische NGOs eine Reihe von Projekten gemeinsam mit öffentlicher Hand und privaten Initiativen umsetzen würden, hob der Finanzstaatssekretär hervor. Lopatka: "Gemeinsam sind das alles wichtige Hoffnungsgeber für die von Naturkatastrophen so gebeutelte Region. Durch den internationalen Zusammenhalt können neue Spitäler errichtet werden und wird Kindern ein neues Zuhause und die Chance gegeben, wieder zu Schule zu gehen."

Es sei weiterhin viel an Aufbauarbeit nach Hurrikan Tomas und die nun ausgebrochene Cholera-Epidemie zu leisten. "Das Leid der Menschen in Haiti darf nicht vergessen werden. Menschen, Prominente wie Sie, tragen dazu bei, dass die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit weiterhin in die Krisenregion gelenkt wird. Dafür möchte ich Ihnen besonders danken", so der Finanzstaatssekretär abschließend.

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