Kadenbach: CO2-Begrenzung bei neuen Nutzfahrzeugen ist zu wenig ambitioniert

SPÖ-Umweltpolitikerin verweist auf eine Revisionsklausel für das Jahr 2014

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach steht
dem heute im Europäischen Parlament in Straßburg verabschiedeten Bericht zur Festsetzung von Emissionsnormen für neue leichte Nutzfahrzeuge im Rahmen der Gesamtstrategie zur Minderung der CO2-Emissionen skeptisch gegenüber. "Es handelt sich dabei um einen Kompromiss zwischen ökonomischen und ökologischen Interessen. Ich hätte mir aber eine deutlich ambitioniertere Umweltregelung erhofft. Aber die jetzige Fassung bringt nun zumindest eine Reduktion um 25 Prozent", so Kadenbach, EU-Abgeordnete im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Nahrungsmittelsicherheit. ****

Leichte Nutzfahrzeuge werden vor allem von Firmen einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen genutzt und machen derzeit rund zwölf Prozent der Gesamtflotte aus. Kadenbach: "Richtig ist vor allem, dass es im Jahr 2014 eine Revisionsklausel geben wir. Damit können wir die heute beschlossenen Regeln verbessern."

Der derzeitige Kompromiss sieht eine Herabsetzung der höchst zulässigen CO2-Emissionen bei kleinen Nutzfahrzeugen von derzeit 203 Gramm pro Kilometer auf 147 Gramm im Jahr 2020 vor. Außerdem gibt es eine Übergangsregelung, die vorsieht, dass bis 2017 ein Wert von 175 Gramm erreicht wird. Für 70 Prozent der Fahrzeugflotte sollen die 175 Gramm bereits 2014 gelten, für 75 Prozent 2015, 2016 soll eine Steigerung auf 80 Prozent erfolgen und 2017 schließlich alle leichten Nutzfahrzeuge in Europa betroffen sein. Kadenbach: "Bei einem Ausstoß von 203 Gramm verbraucht ein leichtes Nutzfahrzeug rund 7,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer, mit dem Zielwert von 147 Gramm werden es 2020 etwa 5,6 Liter Diesel sein." (Schluss) sa/mp

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