• 15.02.2011, 11:36:00
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FPÖ-Karlsböck: Krankenkassen-Überschuss an Patienten weitergeben

Wien (OTS) - "Der Überschuss der Krankenkassen muss an die
Patienten weiter gegeben werden, denn es handelt sich um geleistete
Beiträge", forderte heute der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr.
Andreas Karlsböck. Die Sozialversicherung sei kein Sparverein und
müsse daher erwirtschaftete Überschüsse den Beitragszahlern zukommen
lassen, so Karlsböck.

Positiv, bewertete Karlsböck den Vorschlag des Gesundheitsministers,
die Überschüsse in Leistungen der Zahnmedizin und des psychosozialen
Dienstes fließen zu lassen. Hier hätten offenbar die zahlreichen
Anträge der FPÖ einen Umdenkprozess bei Stöger eingeleitet, zeigte
sich Karlsböck zufrieden, dass seine Initiativen auf fruchtbaren
Boden gefallen seien. "Besonders in der Zahnmedizin besteht
Aufholbedarf, da hier die höchsten und meisten Selbstbehalte zu
zahlen sind", so Karlsböck, der einmal mehr die Abschaffung der
unsozialen Selbstbehalte forderte.

Warum Stöger wegen des Überschusses der Krankenkassen in Jubel
ausbreche, sei nicht ganz nachvollziehbar, habe er doch mit dem
operativen Geschäft nicht das Geringste zu tun, so Karlsböck, der
davor warnte aufgrund dieses einmaligen Plus in Lethargie zu
verfallen und sich der Illusion hinzugeben, dass man auf dem
richtigen Weg sei. "Dieser Überschuss ist zum großen Teil auf dem
Rücken der Patienten erwirtschaftet worden, die Leistungen entweder
gar nicht mehr oder nicht mehr im vollen Umfang erhalten haben",
warnte Karlsböck.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
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