- 08.02.2011, 15:19:58
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Lukas Mandl zu Schmied: Jetzt ist die Katze aus dem Sack
Mit "kleinen Tricks" könne die Unterrichtsministerin nur ihre eigene Vorgangsweise meinen, so GS Mandl
Wien (OTS) - "Jetzt ist die Katze aus dem Sack", qualifiziert
LAbg. Mag. Lukas Mandl die jüngsten Aussagen der
Unterrichtsministerin zur Neuen Mittelschule. "Zeitschinden wird im
Sport sanktioniert und gehört erst recht in der Schulpolitik
sanktioniert. Denn hier geht es um die Lebenschancen abertausender
junger Menschen", so der Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und
Arbeitnehmerbundes ÖAAB in der ÖVP.****
"Die flächendeckende Ausweitung der Neuen Mittelschule ist in der
Koalition fix vereinbart. Wir haben nur ein halbes Jahr gebraucht, um
diesen Konsens Wirklichkeit werden zu lassen. Die
Unterrichtsministerin will sich mit der Umsetzung jetzt fünf Jahre
Zeit lassen. Das ist inakzeptabel. Wenn Schmied wirklich dieses
Schneckentempo an den Tag legt, dann sind die letzten Schülerinnen
und Schüler, die von unserer Reform profitieren, heute noch im
Kindergarten", kritisiert Mandl. "Und wenn Schmied wörtlich von
'kleinen Tricks' spricht, dann meint sie ihre eigene Vorgangsweise
der Vergangenheit. Das ist ein ungewollter Offenbarungseid. Denn
überall, wo Hauptschullehrerinnen und -lehrer über Gymnasien an Neue
Mittelschulen geholt worden sind, war das mit dem
Unterrichtsministerium akkordiert", ergänzt Mandl.
"Schmied sollte zur Kenntnis nehmen, dass ein Ministerium nicht das
Privateigentum einer Ministerin oder eines Ministers ist, sondern Im
Auftrag des Gesetzgebers als Dienstleistungsbetrieb für die
Bürgerinnen und Bürger zu arbeiten hat. Diese Haltung vermissen die
Menschen bei Faymann, der so tut, als gehöre ihm die Republik, bei
Darabos, der den ranghöchsten Offizier austauscht als wäre dieser
sein Privatsekretär, und das lässt Schmied heute wieder vermissen.
Den Sozialdemokraten ist ihr Spin zum Overspin entglitten. Faymann
und Rudas sollten zur Kenntnis nehmen, dass man Menschen nicht
hinters Licht führen kann und darf. Der Kanzler soll mitsamt seinen
Parteigängern einfach arbeiten, wie es die Regierungsmitglieder der
ÖVP täglich tun", so der Generalsekretär abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖAAB-Generalsekretariat Mag. Nikola König PR & Kommunikation Tel.: Tel.: +43 (1) 40 141 216, Fax: +43 (1) 40 141 229 mailto:[email protected] www.oeaab.com
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