- 07.02.2011, 14:53:05
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Lukas Mandl: Schmied soll ihren Job machen, nicht Pseudo-Wahlkampf
Die Unterrichtsministerin solle sich an den ÖVP-Regierungsmitgliedern ein Beispiel nehmen, nicht an "roten Parteisoldaten im Overspin", so GS Mandl
Wien (OTS) - "Wir haben für die flächendeckende Einführung der
Neuen Mittelschule gekämpft. Und wir haben uns durchgesetzt. Jetzt
soll die Unterrichtsministerin ihren Job machen und für die Umsetzung
der flächendeckenden Neuen Mittelschule sorgen", verlangt LAbg. Mag.
Lukas Mandl, Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und
Arbeitnehmerbundes ÖAAB in der ÖVP.****
"Stattdessen will Schmied den Menschen in diesem Land einen
Etikettenschwindel verkaufen. Das werden wir nicht zulassen. Schmied
will die Neue Mittelschule gar nicht flächendeckend. Sie will sie
weiterhin als Schulversuch. Und sie will auf diesem Weg die
Gesamtschule einführen. Die Neue Mittelschule ist aber eine
Schulform, die dafür konzipiert wurde, die Hauptschulen zu ersetzen,
nicht die Gymnasien", erklärt Mandl.
"Eine Abschaffung des Gymnasiums und ein Verbot von Privatschulen,
wie es bei Einführung der Schmied'schen Gesamtschule logisch kommen
würde, wird es mit uns nicht geben. Außerdem sind Schülerinnen und
Schüler nicht Versuchskaninchen im Schmied'schen Labor, sondern
Menschen, die ihre Chance im Bildungssystem verdienen. Also braucht
es vollwertige Schulen, auf die man sich verlassen kann, nicht diesen
Fleckerlteppich an Schulversuchen", so Mandl.
"Schmied soll ihre Arbeit machen, nicht Parteipolitik und nicht
Pseudo-Wahlkampf. Sie soll sich an den Regierungsmitgliedern der ÖVP
ein Beispiel nehmen und nicht an Parteisoldaten wie Faymann,
Hundsdorfer und Darabos, die sich mit ihrem Overspin selbst
überdribbelt haben", appelliert Mandl an die Unterrichtsministerin.
Rückfragehinweis:
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