SPÖ-ÖVP-Klubenquete - Muchitsch: Beschäftigung im Bereich Bauen und Umwelt sichert Wirtschaftswachstum

Cap: Enquete wichtig für Zukunftslösungen im Bereich Wohnen, Umwelt und Bauen

Wien (OTS/SK) - Mit den Konjunkturpaketen der Bundesregierung
wurden die richtigen Maßnahmen gesetzt, um den Wirtschaftsstandort Österreich nicht zu gefährden. Diese Enquete ist heute ein weiterer Schritt gemeinsam mit den unterschiedlichsten Expertinnen und Experten an Zukunftslösungen im Bereich Wohnen, Umwelt und Bauen zu arbeiten, das betonte SPÖ-Klubobmann Josef Cap anlässlich der am Donnerstag stattfindenden SPÖ-ÖVP-Klubenquete zum Thema "Zukunftsinvestitionen in Umwelt, Bauen und Wohnen". Und weiter: "Die große Anzahl der Enquete-Teilnehmer ist ein Zeichen für die Brisanz und Notwendigkeit solcher Veranstaltungen".

SPÖ-Nationalratsabgeordneter und Bau-Holz-Gewerkschafter, Josef Muchitsch, betonte in seinem Statement: "Heute gehören wir alle der Partei 'Umwelt, Bauen und Wohnen' an. Wir haben mit dieser gemeinsamen Enquete die einzigartige Möglichkeit, zu diskutieren, welche Maßnahmen nötig sind, um Beschäftigung zu schaffen, die Wirtschaft anzukurbeln und die Umwelt zu schützen." Anfang 2011 waren insgesamt 309.548 Menschen arbeitssuchend, davon sind 78.452 Arbeitssuchende im Bereich Stein-Holz und Bau. "Das bedeutet jeder vierte Arbeitssuchende ist ein Bau-Holzarbeiter. Daher ist der Start der Initiative Umwelt und Bauen so enorm wichtig, denn: Beschäftigung schafft Wirtschaftswachstum, Arbeitslosigkeit schafft Armut", so Muchitsch.

Die durchschnittliche Verweildauer in der Arbeitslosigkeit beträgt 80 Tage, mit einem durchschnittlichen Arbeitslosengeld von 27,70 Euro pro Tag. "Damit muss man mal auskommen und vielleicht noch eine Familie erhalten können", so Muchitsch. Deshalb ist es notwendig, dass wir die uns gesteckten Ziele im Bereich Bauen und Wohnen erreichen. Die Ziele sind: "Ein ausreichendes Neubauangebot an leistbaren Wohnungen, der Umstieg auf erneuerbare Energieträger, die Steigerung der Sanierungsrate und der Bau von zukunftsweisenden öffentlichen Verkehrsverbindungen und Bildungseinrichtungen".

"Bejammern wir uns nicht gegenseitig was nicht geht, sondern setzen wir gemeinsam die notwendigen und nachhaltigen Maßnahmen für unsere Kinder und Kindeskinder", appelliert Muchitsch. (Schluss) sv/rm/mp

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