Schieder bei Bau-Enquete: Wohnbauförderung ist Konjunktur- und Beschäftigungsmotor

Subventionen stärker an verbindliche Kriterien knüpfen

Wien (OTS/SK) - Staatssekretär Andreas Schieder unterstrich heute, Donnerstag, bei der gemeinsamen Klub-Enquete von SPÖ und ÖVP "Zukunftsinvestitionen in Umwelt, Bauen und Wohnen" die Bedeutung der Wohnbauförderung für die österreichische Volkswirtschaft. "Der Wohnbau ist ein Konjunktur- und Beschäftigungsmotor und hat sich auch in der Krise als Stabilisator erwiesen", so Schieder. Investitionen in die Wohnbauförderung seien wichtig - nicht nur, um leistbares Wohnen zu ermöglichen, sondern, um Arbeitsplätze zu schaffen und die Konjunktur zu beleben. Förderungen müssten jedoch wieder verstärkt an verbindliche Kriterien geknüpft werden, forderte Schieder. ****

Die Wohnbauförderung habe sich gerade in Zeiten der Krise als wichtiger Wirtschaftsfaktor erwiesen. Einerseits ermögliche sie, die Mietpreise positiv zu beeinflussen und qualitatives, aber leistbares, ökonomisches Wohnen zu gewährleisten, womit nicht zuletzt die Kaufkraft breiter Bevölkerungsschichten gestärkt werde. Andererseits bedeuten Investitionen in den Wohnbau die Schaffung und Absicherung von Arbeitsplätzen. "Eine Milliarde Euro, die in den Wohnbau investiert wird, schafft 12.000 neue Arbeitsplätze", betonte Schieder. Der Wohnbau sei deshalb nicht der geeignete Bereich, um Budgetlöcher zu schließen, so der Staatssekretär. Hier müsse vielmehr auch in Zukunft verstärkt investiert werden, etwa durch Subvention thermischer Sanierungen.

Entscheidend bei der Wohnbauförderunge sei aber, dass nachhaltig investiert werde. Es müsse wieder "höhere Verpflichtungen" in diesem Bereich geben, betonte Schieder, etwa durch Wiedereinführung einer "Zweckwidmung" oder anderer ähnlicher Modelle. Wichtig sei, Förderungen an verbindliche Kriterien zu knüpfen, die qualitative, soziale und ökologische Aspekte berücksichtigen, betonte Schieder. (Schluss) sc/bj

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