"Tal der Wölfe"-Film-Aufführung: IKG stellt Fortsetzung des jüdisch-muslimischen Dialogs in Frage

"Lautes Schweigen" der IGGÖ ist inakzeptabel!

Wien (OTS) - Die Erstaufführung des antisemitischen und antiisraelischen Films "Tal der Wölfe" am Holocaustgedenktag (Tag der Befreiung von Auschwitz) und die Tatsache, dass sich die offiziellen Vertreter des Islams in Österreich dazu nicht äußern, ist ein weiterer Beweis dafür, dass die bereits im letzten Sommer von der IKG geäußerte Kritik an Omar Al-Rawi und Co. berechtigt und richtig war.

Die Aufführung des Films, ausgerechnet am Tag der Befreiung von Auschwitz, ist eine weitere Provokation, die sich in eine Reihe stellen lässt mit den Hamas- und Hisbollah-Sympathiebekundungen (Fahnen) und den antisemitischen Transparenten bei den Demonstrationen 2010 in Wien .

Die Israelitische Kultusgemeinde sieht darin einen weiteren Beweis, dass die Islamische Glaubensgemeinschaft an keinem ehrlichen interkonfessionellen Dialog interessiert ist. Sie steht damit auch in einem deutlichen Gegensatz zu vielen Vertretern des demokratischen Österreich, aber auch zu vielen Vertretern der muslimischen Zivilgesellschaft.

"Tal der Wölfe" ist ein von islamistischen Fundamentalisten aus der Türkei importiertes Machwerk, das zur Hetze dient und den Nahostkonflikt nach Österreich transportiert. Dies ist in aller Schärfe abzulehnen und zu bekämpfen. In Deutschland wurde die Aufführung untersagt. Warum nicht in Österreich?

Die IKG sieht sich angesichts dieser Hetze gezwungen, die Sicherheitsvorkehrungen für ihre Einrichtungen zu erhöhen und es stellt sich die Frage: Wieso ist so etwas in Österreich möglich? Jahrelang diskutieren Medien und Politiker die Abschiebung von integrationswilligen asylsuchenden Menschen, die bereits integrierte Mitglieder unserer Gesellschaft sind. Es ist höchste Zeit, stattdessen endlich etwas gegen die Hetzer und Extremisten zu unternehmen!

Dr. Ariel Muzicant, Präsident

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