- 02.02.2011, 12:51:52
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Wurm/Auer zu Pisa-Test in Tirol: Nicht länger an überholten Schulmodellen festklammern
Wien (OTS/SK) - Die Pisa-Studie stellt den Tiroler Schulen ein
schlechtes Zeugnis aus, so zählen etwa 41 Prozent der Tiroler Buben
beim Lesen zu den Risikoschülern. Die zuständige Tiroler
Bildungslandesrätin Beate Palfrader erklärt dazu heute, der
eingeschlagene Weg sei der richtige, es brauche nur mehr
Frühförderung und Eltern müssten mehr eingebunden werden. Die Tiroler
SPÖ-NR-Abgeordneten Gisela Wurm und Josef Auer appellieren an
Palfrader: "Es ist auch in Tirol dringend ein grundsätzliches
Umdenken notwendig. Man muss endlich einen reformorientierten
Zukunftsweg im Schulbereich beschreiten und sich nicht auf eine
Schulform einzementieren. Es geht um die Zukunft unserer Kinder."
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In erfolgreichen Pisa-Ländern gibt es keine willkürliche Trennung von
Kindern mit 10 Jahren, sondern eine gemeinsame Schule von 6 bis 14
Jahren. Es wird auf die unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen der
Kinder, ihre Stärken und Schwächen reagiert und innovative
Unterrichtskonzepte werden umgesetzt. "Auch für Tiroler Familien soll
es mehr ganztägige Schulangebote geben, um die Kinder besser fördern
zu können und Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen", fordern
Wurm und Auer.
"Frau Landesrätin, springen Sie endlich auf den Reformzug von
Bildungsministerin Schmied auf, mit mehr Ganztagsschulen, mehr Neuen
Mittelschulen, einer neuen Lehrerausbildung und einer modernen
Schulverwaltung. Damit auch Tirols SchülerInnen in eine gute und
sichere Zukunft blicken können", so Wurm und Auer. (Schluss) pl/sl
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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