Wurm/Auer zu Pisa-Test in Tirol: Nicht länger an überholten Schulmodellen festklammern

Wien (OTS/SK) - Die Pisa-Studie stellt den Tiroler Schulen ein schlechtes Zeugnis aus, so zählen etwa 41 Prozent der Tiroler Buben beim Lesen zu den Risikoschülern. Die zuständige Tiroler Bildungslandesrätin Beate Palfrader erklärt dazu heute, der eingeschlagene Weg sei der richtige, es brauche nur mehr Frühförderung und Eltern müssten mehr eingebunden werden. Die Tiroler SPÖ-NR-Abgeordneten Gisela Wurm und Josef Auer appellieren an Palfrader: "Es ist auch in Tirol dringend ein grundsätzliches Umdenken notwendig. Man muss endlich einen reformorientierten Zukunftsweg im Schulbereich beschreiten und sich nicht auf eine Schulform einzementieren. Es geht um die Zukunft unserer Kinder." ****

In erfolgreichen Pisa-Ländern gibt es keine willkürliche Trennung von Kindern mit 10 Jahren, sondern eine gemeinsame Schule von 6 bis 14 Jahren. Es wird auf die unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen der Kinder, ihre Stärken und Schwächen reagiert und innovative Unterrichtskonzepte werden umgesetzt. "Auch für Tiroler Familien soll es mehr ganztägige Schulangebote geben, um die Kinder besser fördern zu können und Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen", fordern Wurm und Auer.

"Frau Landesrätin, springen Sie endlich auf den Reformzug von Bildungsministerin Schmied auf, mit mehr Ganztagsschulen, mehr Neuen Mittelschulen, einer neuen Lehrerausbildung und einer modernen Schulverwaltung. Damit auch Tirols SchülerInnen in eine gute und sichere Zukunft blicken können", so Wurm und Auer. (Schluss) pl/sl

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