- 01.02.2011, 13:35:20
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Katzian zu ÖIAG-Neubesetzung: Ausverkauf und Privatisierung sind kein Zukunftskonzept
Brauchen strategische Ziele für die Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Österreich
Wien (OTS/GPA-djp/ÖGB) - "Die weitere Privatisierung von
Unternehmen im öffentlichen Eigentum mag für manche angesichts der
Budgetnöte des Bundes noch immer attraktiv wirken. Mit strategischen
Zielsetzungen im Interesse der Beschäftigten in den betroffenen
Unternehmungen und der Zukunft des Wirtschaftsstandortes Österreich
haben solche Konzepte nichts zu tun", erklärt der Vorsitzende der
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
(GPA-djp) Wolfgang Katzian im Vorfeld der heutigen
Personalentscheidung in der ÖIAG.
Schon in der Vergangenheit hätten sich die 'auf Teufel komm raus -
Privatisierungen' à la Austria Tabak" unter dem früheren
Finanzminister Grasser überhaupt nicht bewährt. Es gibt auch genug
internationale Beispiele, die das zeigen. "Die öffentliche Hand muss
auch zukünftig mit Beteiligungen in wichtigen Industriebereichen
strategische Ziele verfolgen, die über kurzfristige Effekte hinaus
gehen und auf Grund ihrer internationalen Tätigkeit auch anderen
österreichischen Unternehmen neue Netzwerke öffnen sowie z.B.
Versorgungssicherheit und einen großen Anteil an hochwertiger
Beschäftigung gewährleisten.
Jene Person, die an der Spitze der ÖIAG diese Grundsätze beherzigt,
kann mit der vollen Unterstützung und Kooperation von
BetriebsrätInnen und der GPA-djp rechen", so Katzian.
Rückfragehinweis:
GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit Mag. Martin Panholzer Tel.: 05 0301-21511 Mobil: 05 0301-61511 E-Mail: [email protected] http://www.gpa-djp.at
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